Deutscher Fachwerkpreis geht nach Einbeck

© Stiftung Eickesches Haus
Text von: redaktion

Die Jury der Arbeitsgemeinschaft “Historische Fachwerkstädte e.V.“, in der rund 150 Fachwerkstädte engagiert sind, hat der Stiftung Eickesches Haus in Einbeck den 1. Preis des Deutschen Fachwerkpreises 2009 verliehen.

Hintergrund ist die erfolgreiche Sanierung des sogenannten Eickeschen Hauses in der Marktstraße 13 der historischen Einbecker Innenstadt durch die Gründung einer Bürgerstiftung.

Die Sanierungsmaßnahme, die das vom Einsturz bedrohte Fachwerkhaus der Spätrenaissance rettete, erstreckte sich über sechs Jahre und benötigte 1,8 Millionen Euro, die zum großen Teil durch private Spenden finanziert wurden.

In der Laudatio der Jury heißt es: „Das Eickesche Haus, 1612 errichtet, ist eine weit herausragende Fachwerkikone, insbesondere wegen des gut erhaltenen außerordentlich qualitätsvollen geschnitzten Bildprogramms.“ Außerdem seien insgesamt höchste handwerkliche Ansprüche erfüllt.

Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wurde von den Vorstandsmitgliedern der Stiftung, Robert Stafflage (Vorsitzender), und dem Einbecker Baudirektor, Gerald Strohmeier, in Eppingen entgegen genommen.