Der Wert des Wassers

©Christoph Mischke
Text von: redaktion

Der Weltwassertag ist ein Ergebnis der Weltkonferenz 'Umwelt und Entwicklung' 1992 in Rio de Janeiro und wird seit 1993 aufgrund einer Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen alljährlich am 22. März begangen.

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) nehmen den Weltwassertag gern zum Anlass, um lokal im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit die umweltrelevante Bedeutung der kontrollierten Abwasserentsorgung und mehrstufigen Abwasserreinigung in den Fokus zu rücken.

Auch wenn sich in Deutschland und so auch in Göttingen Fragen der sanitären Grund- und Trinkwasserversorgung längst nicht mehr stellen, ist das Thema Wasser und Abwasser nach wie vor aktuell. „Für die ordnungsgemäße und nachhaltige Abwasserbeseitigung und den Schutz der Gewässer in Göttingen werden jährlich Investitionen in den Ausbau und die Instandhaltung des Kanalnetzes und der kommunalen Abwasserreinigungsanlage Im Rinschenrott getätigt“, so Heindorf, Sprecherin der GEB.

Weltweit haben etwa 884 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, mehr als 2,6 Milliarden Menschen besitzen keinen Zugang zu einer sanitären Grundversorgung, und infolge wasser- und sanitärbedingter Krankheiten sterben jährlich etwa 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren.

Weltweit fließen etwa 80 Prozent des Abwassers ungefiltert in die Gewässer. Hier liegt ein wichtiges Arbeitsfeld der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Im Jahr 2016 wurde in den „Globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030)“ festgeschrieben, die Wasserqualität bis 2030 durch unterschiedliche Förderprogramme im Rahmen nachhaltiger Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung zu verbessern.