Der Mann ist voll da

© Claudia Klaft
Text von: redaktion

Unter diesem Thema stand der Abend des 31. Januars 2012, zu dem die XING-Gruppe Göttingen/Kassel ins planea basic eingeladen hatte. Referent war Maximilian Freiherr von Düring.

Im Nebenraum des Göttinger Restaurants begrüßten die Initiatoren Nicolò Martin und Christiane Rehn über 30 Gäste, darunter auch viele Frauen.

„Wie soll ein Mann überhaupt sein? Entweder alltagstauglich oder eben besonders!“ Maximilian von Düring nahm diese Aussage, die von einer Frau stammte, zum Anlass um zu hinterfragen, ob ein Mann nicht beides sein kann.

„Rollen spielen wir viele, aber wer sind wir überhaupt?“ Es reiche nicht, immer nur zu arbeiten und zu funktionieren, sondern Mann müsse auch über sich selbst reflelktieren. „Wir sind aktive Wesen“.

Und als solche kann man auch tradierte Rollenverhalten durchbrechen sowie die eigene Führung im Unternehmen beeinflussen. Weg vom Diktieren, hin zum Motivieren. Die Ritterrüstung ablegen und mit Wertschätzung und Respekt kommunizieren, rät von Düring.

Zum Beispiel könnten Zeitmanagementkurse ein falsches Signal an die Arbeitnehmer senden, denn zum einen sei Zeit oft nicht das grundsätzliche Problem und zum anderen gehe es dabei nur darum, die Ressource menschliche Arbeitskraft noch stärker auszuschöpfen und auszunutzen.

Stattdessen solle man sich fragen „Wie kann ich die Potentiale der Mitarbeiter zur Entfaltung bringen?“

Empathie sei wichtig und auch, sich selbst ein Stück weit zurücknehmen, wenn es der Sache dient. „Der moderne Mann braucht klassische Werte“ – sich diese bewusst zu machen, dazu forderte von Düring jeden einzelnen Teilnehmer auf und sie anschließend mit dem Sitznachbarn zu besprechen.

Den Abschluss des Abends bildete das weitere Gespräch und Netzwerken im Restaurant.