Der Internationale

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Text von: redaktion

PEMA-Chef Thomas Manns genießt den Ausblick und die weiteren Aussichten.

Schon auf dem Flur zum Büro von Thomas Manns, dem geschäftsführenden Gesellschafter der PEMA Truckund Trailer Vermietung, fallen unzählige Lastwagen- und Automodelle in gläsernen Vitrinen auf. Im Büro selbst stehen hinter seinem Schreibtisch im Schrank und auf der schwarzen Tischplatte weitere – darunter einige seiner eigenen Firma. In dem sonst von schwarzen und grauen Tönen dominierten Raum bilden die Modelle bunte Farbtupfer.

Der große Schreibtisch bietet viel Platz. Neben einem Telefon liegen ein Blackberry und ein Handy bereit. „Eigentlich ist ein Blackberry eine tolle Sache“, gibt Manns, darauf angesprochen, zu. „Trotzdem werde ich das Ding abgeben. Es macht das Leben unruhiger.“ Über das Handy sei er ja erreichbar. Das muss Manns auch sein. PEMA hat in sieben Ländern 18 Standorte, und zum Ende dieses Jahres wird die Mietflotte aus 15.000 Trucks und Trailern bestehen. Als Manns vor rund zehn Jahren als 21-Jähriger die Verantwortung übernahm, waren es noch 3.500 Einheiten. „Wir agieren in einem Wachstumsmarkt, haben 2007 um rund 30 Prozent zugelegt. Und im Vermietmarkt steckt noch viel Potenzial für uns“, erklärt er. Nicht zuletzt deshalb investieren die Herzberger 250 Millionen Euro in den Fuhrpark – in diesem Jahr. Außerdem werden in Recklinghausen und in Polen neue Niederlassungen gebaut.

Auf dem Tisch fallen mehrere Klarsichthüllen mit Kopien, Ausdrucken und persönlichen Notizen auf. Das seien seine aktuellen Aufgaben des Tagesgeschäfts, so Manns. Weniger überraschend sind der Flachbildschirm, die kabellose Tastatur und die Funkmaus. Ein etwas älterer Taschenrechner findet sich auch. Am Schreibtisch stehen zwei Besucherstühle, wesentlich mehr um den großen Besprechungstisch. Von dort bietet sich ein guter Blick auf den Büroneubau gegenüber. „Hier in Herzberg arbeiten rund 200 unserer 800 Angestellten. Im Januar ziehen wir mit etwa 90 von ihnen drüben ein“, freut sich Manns.

Und obwohl PEMA ein internationales Unternehmen und marktführend in Europa ist, macht er klar: „Unsere Wurzeln liegen in Südniedersachsen. Auch deshalb unterstützen wir die BG 74.“ Zuvor habe er sich nie als Sponsor betätigt, aber für die Region wolle er nun etwas tun. Mit Spitzenleistung könne sich PEMA identifizieren, und außerdem kämen rund 50 Prozent der Mitarbeiter aus dem Göttinger Raum. Das Engagement bei der BG 74 sei, wie auch die Verbindungen zu Kunden und Lieferanten, langfristig angelegt.

Text: TOBIAS KINTZEL

Foto: DA SILVA