Der Funke ist übergesprungen

© Alciro Theodoro Da Silva
Text von: Claudia Klaft

Wie durch die faktor-Premium-Lounge aus einer normalen eine gute Geschäftsbeziehung wurde.

Eine normale Geschäftsbeziehung findet auf der sachlichen Ebene statt. So wie sie Hasso Werk von der Kanzlei Sobirey, Dr. Bodenburg, Zilian und Werk (SBZW) und Rolf Klaas von der Weser-Metall-Umformtechnik (WMU) seit vielen Jahren praktizieren.

Begonnen hat ihre Beziehung zunächst im Bereich der Beratung von Vertragsgestaltungen und der allgemeinen Rechtsangelegenheiten, die üblicherweise in einem Unternehmen mit solcher Größe anfallen. Als es für Klaas dann darum ging, eine juristische Begleitung nach dem Wechsel des Gesellschafters hin zu dem südkoreanischen Unternehmen Sungwoo Hightech zu suchen und zu empfehlen, entschied sich der Manager aus Hann. Münden letztlich erneut für die Kanzlei in Göttingen.

„Die Kompetenz auch im internationalen Geschäft und der juristische Erfahrungsschatz, die SBZW vorzuweisen hat, haben mich überzeugt“, begründet Klaas seine Wahl. „Das alles ist eine echte Herausforderung“, stellt Werk fest, „denn es gilt nicht nur die rechtlichen Aspekte der Unternehmensführung zu begleiten, sondern auch die kulturellen Unterschiede zu berücksichtigen, bei denen nun dem Gesellschafter erläutert werden muss, wie das Deutsche Recht zu verstehen ist.“

Diese neu aufgesetzte Zusammenarbeit hat schnell Fahrt aufgenommen zumal WMU – nun als Tochterunternehmen des südkoreanischen Automobilzulieferers – erhebliche weitere Investitionen tätigt und viele neue Arbeitsplätze am Standort Hann. Münden sichert. Ein Miteinander auf der faktor-Premium- Lounge mit Ottmar Hitzfeld im November 2012 in der Lokhalle Göttingen hat der bis dahin eher sachlichen Geschäftsbeziehung auch einen persönlichen Impuls gegeben.

Ein besonderes Event, bei dem Unternehmer ihre Kunden einladen und ihnen einen exklusiven Abend bieten konnten. Dabei gab der Erfolgstrainer Hitzfeld nicht nur private Einblicke im Interview zum Thema ‚Erfolgreich Teams führen‘, sondern er nahm sich auch Zeit, mit den Gästen ins Gespräch zukommen. Und zu diesen zählte Hasso Werk, der Rolf Klaas als guten Kunden mitgebracht hatte.

„Es war für mich die perfekte Gelegenheit, außerhalb eines eng getakteten Arbeitsalltags mit Klaas ins Gespräch zu kommen“, sagt der Rechtsanwalt. „Ich habe die Einladung sofort angenommen und freute mich, dass wir offenbar mit dem Thema Fußball ein gemeinsames Interesse haben“, erzählt der WMU-Geschäftsführer. Und dies war nur ein Anknüpfungspunkt, denn es stellten sich im Laufe der faktor-Premium-Lounge noch weitere private Gemeinsamkeiten heraus. Genau dafür war diese Veranstaltung konzipiert.

„Wir haben dieses Event entwickelt, damit sich die Entscheider der Region auf ihr Geschäft konzentrieren können“, beschreibt es faktor-Herausgeber und Veranstalter Marco Böhme.

Ein Ansinnen, das für Hasso Werk und Rolf Klaas von Erfolggekrönt war, denn es gelang ein privater Zugang, ganz im Sinne der Kanzlei SBZW. „Wir verstehen uns als ‚Hausanwälte‘, die jenseits der beruflichen Ebene auch eine gesellschaftliche Verbindung aufbauen. Zum einen festigt sich dadurch das Vertrauen, das für unsere Arbeit so wichtig ist. Zum anderen ergeben sich daraus ganz ungezwungen Anknüpfungspunkte für weitere Geschäfte und auch Kontakte“, betont Werk. Und Klaas bestärkt deren Ansicht: „Unsere gemeinsamen Interessen jenseits der faktischen und juristischen Beziehung inspirieren zu Gesprächen, die wertvolle Gedankenstöße geben.“ Eine gute Geschäftsbeziehung also, denn sie umfasst neben der sachlichen auch die menschliche Ebene.