Der Diplomatische

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Der Piller-Chef Nils Englund hatte trotz fehlender erotischer Beziehung Freude am Fahren mit dem BMW 730d.

Der Piller-Chef Nils Englund hatte trotz fehlender erotischer Beziehung Freude am Fahren mit dem BMW 730d.

Ab dem ersten Augenblick scheint der Autotest unter schlechten Vorzeichen zu stehen, denn Nils Englund, geschäftsführender Gesellschafter der Moringer Firma Piller Industrieventilatoren GmbH, eröffnet gleich zu Beginn: „Ich habe keine erotische Beziehung zu Pferdestärken. Autos interessieren mich nicht sonderlich.“ Doch nachdem sich die erste Verwunderung gelegt hat, lassen sich – zwischen Englund und Piller auf der einen und BMW und dem 730d auf der anderen Seite – zahlreiche Verbindungen finden.

Sowohl die Firma Piller als auch BMW stellen den Menschen in den Mittelpunkt. Schnell wird klar, dass bei den Moringern damit sowohl die eigenen Mitarbeiter als auch die Kunden gemeint sind. Und für die Entwicklung der 7er-Baureihe von BMW haben sich die Ingenieure am Fahrer orientiert und das Fahrzeugkonzept konsequent auf seinen Aktions- und Blickradius ausgerichtet. Im 7er kann sich jeder Fahrer mit der eingebauten Technik seine individuelle Sitzposition, die optimale Lenkradhöhe und natürlich auch die beste Übersicht mit den elektrisch verstellbaren Außenspiegeln schaffen. Diese Individualität bietet auch Piller: „Bei uns sind 85 Prozent der Ventilatoren maßgeschneiderte Lösungen für die Anforderungen unserer Kunden. Wir fertigen in wirklicher Handarbeit Ventilatoren für industrielle Prozesse“, erklärt Englund und fügt mit einem Lächeln hinzu: „Oft sind es Einzelstücke – wir sprechen schon ab zwei Exemplaren von einer Serie.“ Besonders geeignet sind die Ventilatoren aus Moringen, wenn hoher Druck, hohe Temperaturen bei Verbrennungsprozessen oder Gase im Spiel sind. Um in der täglichen Arbeit immer Qualität zu liefern, setzt der ehemalige Manager der Preussag auf eine kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit und auf eine hohe Identifikation der Mitarbeiter mit der Firma und den Produkten. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Ausbildung neuer Mitarbeiter, um jederzeit über die notwendigen Facharbeiter mit speziellem Schweiß-Know-how verfügen zu können. Und so werden bei Piller 24 Auszubildende beschäftigt, bei insgesamt 190 Mitarbeitern. Schon nach wenigen Minuten im Gespräch mit dem sympathischen Piller-Geschäftsführer zeigt sich eine weitere Parallele zwischen BMW und ihm: die Automobilhersteller aus Bayern setzen mit ihren Fahrzeugen auf „Freude am Fahren“ und wenn man Englund über die Firma Piller und ihre Produkte reden hört, vermittelt er mit jedem Satz glaubwürdig nur eines – Freude.

Einmal in den 730d eingestiegen, springt dann der Funke doch vom BMW auf Nils Englund, den Mann ohne erotische Beziehung zu PS, über. „Das ist schon ein tolles Auto. Es vermittelt einfach ein gutes Gefühl. Das liegt auch an der überzeugenden Rundumsicht. Trotz der Größe des Fahrzeugs habe ich alles gut im Blick“, beschreibt er seine Eindrücke. Darüber hinaus lobt er die hervorragende Straßenlage und den hohen Komfort des 7er. Gerade bei langen Fahrten sei der besonders wichtig für ihn, und auch eine dem Fahrzeug angepasste Motorisierung sei ein Muss. Beides könne der BMW in einer optimalen Kombination liefern. „Ich habe das Gefühl, dass die starke Motorisierung gut durch das Fahrzeug aufgefangen wird. Ich fühle mich sicher“, betont er. Auf den ersten Blick sei zwar das Lenkrad mit den vier Bedienungshebeln ein wenig überladen, doch auf den zweiten trage „gerade die technische Ausstattung zum Fahrkomfort bei“. Kurz bevor sich Nils Englund in den nächsten Termin verabschieden muss, erklärt er nicht ohne Stolz: „Gut 75 Prozent unseres Umsatzes von rund 31 Millionen Euro generieren wir im Ausland. Man kann davon ausgehen, dass sich in fast jedem Land der Erde mindestens ein Piller- Ventilator dreht.“ Und so zeigt sich am Ende eine weitere Gemeinsamkeit mit BMW: In München laufen die Fäden aus über 150 Ländern der Welt, in die Fahrzeuge aus Bayern verkauft werden, zusammen. Piller und BMW – zwei Global Player.