Das Zelt im Moor

Text von: Redaktion

Endlich da! Die neue Folge der beliebten Kinderkrimi-Hörspielserie aus der Stadt, die Wissen schafft! Längere Zeit mussten die G7-Fans auf ein neues Abenteuer warten. Doch nun ist es soweit: Kröte & Co. gehen wieder auf Verbrecherjagd.

Besonderheit ist die Besetzung der Hauptrollen mit jugendlichen Sprechern aus der Region. In der aktuellen Folge ‚Das Zelt im Moor‘ ermittelt unser Detektivklub erstmals außerhalb seiner Heimatstadt. Während einer Klassenfahrt gilt es, einen Bankraub in Bad Bevensen aufzuklären. Das verspricht ein spannendes Hörvergnügen!

Die Göttinger Sieben fahren mit ihrer Klasse ins Landschulheim nach Bad Bevensen in der Lüneburger Heide. Während einer Nachtwanderung machen sie einen interessanten Fund: Ein kleines gut getarntes Zelt steht im Wald nahe des angrenzenden Moores. Kann diese Entdeckung dabei helfen einen Raub aufzuklären, dessen Täter niemand so recht beschreiben kann?

Mit Tim Asch, Lisa Marianne Thiel, Adele Löser, Julius Zimmermann, Julian-Marc Schmid, Marcus Off, Dirk Hardegen, Agnes Hilpert, Klaus Krückemeyer, Patrick L. Schmitz, Markus Riese und Jan Reinartz als Erzähler. Mit faktor-Chefredakteurin Elena Schrader stand eine weitere Vertreterin der regionalen Presse vorm Mikro. Sie spricht die Lehrerin Frau Ferdinand (genannt ‚Pferdchen‘). Im wahren Leben ist sie die Cousine des Autors Tobias Schrader.

Die Hörspielfassung nach einer Romanvorlage von Tobias Schrader schrieb erneut Lucia Lehmann; bearbeitet wurde das Manuskript von Markus Riese, der natürlich auch in seiner wiederkehrenden Rolle als Chefredakteur der lokalen Tageszeitung zu hören ist. Unsere Sprecher-Kids wurden von Godi Hildmann bei dluxe:media in Rosdorf und Thomas Körber bei Sound-Design in Göttingen-Weende aufgenommen. Weitere Aufnahmen erfolgten in Berlin, Fulda und Rodgau. Die Postproduktion lag wie immer in den bewährten Händen des Hamburger Tonmeisters Karsten Deutschmann. Trotz Verkauf des Saphir-Hörspielverlags war Sven Schreivogel, Initiator der Kinderkrimi-Hörspielserie, für das neueste Abenteuer verantwortlich: „Es ist mir gelungen, meinen Katalog in die Hände einer befreundeten Kollegin zu übergeben, so dass ich auch zukünftig als künstlerischer Leiter und Regisseur tätig sein werde.“

Über das junge Sprecher-Team sagt Schreivogel: „Mich berührt es sehr mitzuerleben, wie sich diese tolle Truppe mit jeder Produktion steigert, immer professioneller wird. Das ist eine Wahnsinns-Entwicklung, die da stattgefunden hat – vom Casting im Herbst 2017 bis zur aktuellen Folge. Natürlich hat auch das einfühlsame Coaching durch Katja Frenzel wesentlich dazu beigetragen. Nicht zu vergessen das gute Miteinander von Eltern und Behörden.“

Erstmals hat das Hörkids-Team für diese Produktion mit dem RadioLiveTheater aus dem Rhein-Main-Gebiet zusammengearbeitet. Dessen Geräuschemacher Axel Senn konnte sich hier so richtig ‚austoben‘. RLT-Leiter Klaus Krückemeyer stand als Friseur, Heinz-Erhardt-Imitator Patrick L. Schmitz als Bankangestellter vorm Mikro. Apropos: Die neue Folge verweist auf die Göttinger Filmgeschichte und Deutschlands beliebtesten Komiker, der hier besonders verehrt und wertgeschätzt wird. Unser jüngster Sprecher Tim Asch war im Frühjahr 2019 als Erhardt-Experte in Kai Pflaumes TV-Show ‚Klein gegen Groß‘ zu Gast, was im Hörspiel angedeutet wird. Und Würmchen lässt es sich nicht nehmen, ein Gedicht aus der Feder des Komikers zu zitieren. Hier gilt unser besonderer Dank der Heinz Erhardt Erbengemeinschaft.

Die CD ist im regionalen Buch- und Tonträgerhandel erhältlich und unterstützt einen guten Zweck: das geplante Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter in Göttingen-Grone. Den Erlös aus dem CD-Verkauf spendet Saphir Hörkids. „Wir freuen uns sehr, dass der Aufbau des Kinder- und Jugendhospizes Sternenlichter durch den Verkauf dieser CD unterstützt wird und bedanken uns herzlich bei allen, die dies möglich gemacht haben“, sagt Nicole Zimmer, Oberin der DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta e.V. Die Göttinger Schwesternschaft wird die Einrichtung später betreiben. Im Altdorf von Göttingen-Grone entsteht auf ca. 1600 Quadratmetern ein Zentrum für lebensverkürzt erkrankte Kinder und ihre Familien – ganz unter dem Motto ‚Lebensbegleitung statt Sterbebegleitung‘. „Es ist uns allen eine Herzensangelegenheit, dieses wertvolle Projekt tatkräftig voranzubringen“, erklärt Sven Schreivogel. „Dass das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter in meiner alten Heimat Grone verwirklicht wird, freut mich umso mehr.“