Das sagt mir was

© Dumont
Text von: redaktion

Wie man ein Gespräch über Kunst würdevoll übersteht

Schlechte Werke, hohe Preise, hohle Phrasen. Ist damit schon alles über zeitgenössische Kunst gesagt? Das Sprechen über Kunst ist paradox. Mit Sprache versuchen wir, das Kunstwerk zu erfassen. Doch ein entscheidendes Merkmal von Kunst ist gerade das Begriffslose. Die unformulierbare Ergiebigkeit des Kunstwerks macht das Reden über Kunst oft so schwierig, unverständlich, peinlich und phrasenhaft. Als Folge dieser Sprachnot entwickelte sich eine verbale Mystik der Eingeweihten. Fehlt einem also nur die Lizenz zum Kunstverstehen, wenn man an den Werken selbst nicht nachvollziehen kann, was die Experten dazu sagen?

Nun liegt der erste Sprachführer vor, der den esoterischen Kunstjargon der Kunstliebhaber samt Galeristen, Sammlern und Kritikern gnadenlos ins Allgemeinverständliche übersetzt. „Das sagt mir was!“ erklärt nicht nur wichtige Fachbegriffe und Standardsätze, es liefert auch unzählige praktische Tipps, wie man ein Gespräch über Kunst würdevoll übersteht: In kurzer Zeit kann man auf spielerische Weise die „Fremdsprache Kunst“ erlernen und erhält nebenbei wertvolle Informationen über den zeitgenössischen Kunstbetrieb.

Der Sprachführer „Das sagt mir was! Sprachführer Kunst – Deutsch/Deutsch – Kunst“ von Christian Saehrendt und Stehen T. Kittl ist im Dumont Verlag erschienen und für 14,90 Euro im Handel erhältlich.