Das Rundum-sorglos-Paket

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Text von: Tobias Kintzel

Im Jahr 2011 startete der Verpackungs-Cluster Südniedersachsen mit einer eigenen Akademie, um die Weiterqualifizierung der Mitarbeiter in den Mitgliedsunternehmen zu unterstützen. In den vergangenen vier Jahren konnten so rund 1.000 Mitarbeiter und Führungskräfte in 100 Seminaren qualifiziert werden.

Mit der jetzt erfolgten Umbenennung in ClusterAkademie wird der Aktionsradius deutlich erweitert. Zum umfangreichen Seminarangebot gehören Themen wie Grundlagen- und Expertenwissen der Verpackung, Folienkunde und Rüstzeitoptimierung, Vertriebsschulungen, Microsoft-Office-Schulungen oder Business Englisch. „Wir haben in der letzten Zeit festgestellt, dass wir die Qualifizierungsbedarfe der Mitglieder sehr gut bedienen können und noch zusätzliche Kapazitäten haben“, erklärt Roland Marx, Geschäftsführer des VerpackungsClusters. Die aus seiner Sicht logische Konsequenz: Die Seminare sind mittlerweile auch für Nicht-Mitglieder, Unternehmen anderer Branchen und aus anderen Regionen zugänglich. „Mit der Namensgebung VerpackungsAkademie Südniedersachsen war die Akquise in diesen neuen Zielgruppen nicht einfach. Sowohl der Begriff ‚Verpackung‘ als auch die regionale Einschränkung waren echte Einstiegshürden“, so Marx weiter.

„Wir haben deshalb im Vorstand entschieden, ab dem zweiten Halbjahr 2014 als ClusterAkademie an den Markt zu gehen.“ Der Cluster-Geschäftsführer betont vor allem das angebotene Rundum-sorglos- Paket im Bereich der Qualifizierung: Die Firmen definieren den Schulungsbedarf, inklusive Thema, Zeit und Ort – die ClusterAkademie organisiert die gesamte Qualifizierungsmaßnahme mit nationalen Top-Referenten, die zum Teil auch aus der Region kommen. Barbara Ruppert, Personalreferentin bei Haendler&Natermann in Hann.Münden, weiß diesen Service zu schätzen: „Für uns ist das sehr komfortabel. Ich kann über einen kompetenten Ansprechpartner beim VerpackungsCluster mehrere Qualifizierungswünsche abwickeln. Auf unseren Bedarf wird dabei immer eingegangen, soweit das umsetzbar ist. Die Qualität der Trainer überzeugt ebenfalls.“

Nicht zuletzt deshalb führt das Unternehmen, mit rund 500 Mitarbeitern in zwei Werken der Region und einem Jahresumsatz von rund 110 Millionen Euro einer der weltweit führenden Hersteller hochwertiger Etiketten aus Aluminium, Kunststoff und Papier für die Getränkeindustrie, regelmäßig Qualifizierungsmaßnahmen über die ClusterAkademie durch. Ein bis zwei Inhouse-Schulungen nur für eigene Mitarbeiter und bis zu drei offene Seminare nach Bedarf kommen dabei zusammen. „Wir finden bei der ClusterAkademie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis vor und können unsere Kosten im Bereich Qualifizierung mit der Zusammenarbeit senken“, betont Barbara Ruppert. „In der Möglichkeit, eigene Seminare für Mitarbeiter anderer Unternehmen zu öffnen, liegt die Chance, den Preis pro Teilnehmer zu optimieren“, erklärt Roland Marx.

Hinsichtlich der Weiterentwicklung der ClusterAkademie ist Marx zuversichtlich: „Die Kooperation mit dem Industrieverein Alfeld zeigt erste Erfolge für die Akademie. Wir haben bereits einige Schulungen terminiert. Erste Telefonate mit Unternehmen aus anderen Regionen versprechen weitere Schulungen.“ Außerdem hat Marx vor, den Referenten-Pool, in dem zurzeit etwas mehr als 20 Experten verfügbar sind, systematisch auszubauen. „Wir werden in diesem Bereich weiterhin auf Qualität setzen. Belastbare Referenzen sind uns sehr wichtig, da wir hoch- und nutzwertige Schulungen anbieten wollen.“