Das Paradoxon der Arbeitswelt

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Text von: redaktion

“Lern was Anständiges, dann ist dir ein Job sicher.“ Das war einmal. Trotz Bildung nichts gewonnen - das ist heute die Realität, mit der immer mehr Hochqualifizierte zurechtkommen müssen.

Sie leben mit schwankendem Einkommen, erratischen Arbeitszeiten und einer ungewissen Zukunft. Ihre Karrieren führen nicht mehr nach oben, sondern von der Uni ins Multijobbing, von der Akademie ins Prekariat.

Gesellschaft und Staat stehen damit vor Herausforderungen, denen die jüngsten Reformen nur unzureichend begegnen. Das ist fatal: Denn sie ignoriert damit vielleicht die Prototypen der Arbeitswelt von morgen. Auf ihre Flexibilität und Eigeninitiative werden wir in Zukunft nicht verzichten können.

Wohin aber geht eine Gesellschaft, wohin führt eine Arbeitslandschaft, in der auch Qualifikation immer weniger vor einer unsicheren Existenz schützt?

Das Sachbuch „Arbeitssammler, Jobnomaden und Berufsartisten“ von Peter Plöger ist im Carl Hanser Verlag erschienen und für 19,90 Euro im Handel erhältlich.