Content-Marketing in der Praxis angekommen

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Unternehmen bescheinigen dem Content-Marketing ein großes Zukunftspotential, allerdings sind sie mit der Umsetzung der Kampagnen und mit den internen Prozessen noch nicht zufrieden. Auch die Erfolgsmessung steckt noch in den Kinderschuhen. Das sind unter anderem die Ergebnisse einer neuen Studie von Hans-Christian Riekhof und Teresa Jacobi von der PFH Private Hochschule Göttingen.

Content-Marketing, also der Weg, mit informierenden, beratenden oder unterhaltenden Inhalten die Zielgruppen anzusprechen, wird branchenübergreifend intensiv diskutiert. Die Studienlage dazu in Deutschland ist allerdings noch recht dünn. Die Untersuchung „Content-Marketing-Strategien in der Unternehmenspraxis“ gibt nun Einblicke.

An der vorliegenden Studie der PFH Göttingen nahmen 165 Unternehmen teil. Diese haben die Autoren im Zeitraum November 2015 bis Januar 2016 befragt. „Rund die Hälfte der befragten Unternehmen macht Content-Marketing zum festen Bestandteil der Marketingkommunikation. Man kann mit einiger Berechtigung sagen: Content-Marketing ist in der Praxis angekommen“, sagt Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing an der PFH.

In mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen ist Content-Marketing bereits zum festen Bestandteil der Unternehmenskommunikation geworden. Allerdings: Nur jedes Fünfte der großen Unternehmen hat dafür ein schriftlich fixiertes, verabschiedetes Strategiekonzept.

Ob das Content-Marketing tatsächlich zu einem neuen Paradigma für die gesamte Marketinglehre und -praxis werden wird, wie manche Verantwortliche prognostizieren, muss sich in den kommenden Jahren zeigen. „Ein beachtliches Potential dazu hat es offenbar, wie unsere Studie zeigt“, resümiert Riekhof.

Die Studie steht zum Download bereit unter www.pfh.de/studien.