Comedy Company motiviert Ottobock-Azubis

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Text von: redaktion

Einen spielerischen und leichten Einstieg ins Berufsleben - das war es, was Ottobock für die Auszubildenden des neuen Jahrgangs geplant hatte. Dafür führten die Mitglieder der Comedy Company durch das Programm.

„Heute geht es nicht um richtig oder falsch, sondern um so oder anders“, leitet Lars Wätzold von der Göttinger „Comedy Company“ seinen Workshop mit den rund 30 neuen Auszubildenden ein. Für einen Tag sind Wätzold und seine drei Kollegen nach Duderstadt gekommen, um den jungen Menschen, die jetzt bei Ottobock ihre Ausbildungen beginnen, den Einstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern. In drei Kleingruppen, zusammengesetzt aus Auszubildenden und Ausbildern von je circa 15 Personen, werden zunächst ein paar Spiele als Aufwärmübung gemacht. Das lockert nicht nur die Stimmung und bringt den Kreislauf in Schwung, die Spiele haben auch alle einen Lerneffekt. Zum Beispiel stehen die Teilnehmer in einem Kreis. Sie sollen Blickkontakt zueinander aufnehmen und sich darüber verständigen zum gleichen Zeitpunkt loszulaufen, um so die Plätze miteinander zu tauschen. Eine Person steht innerhalb des Kreises und versucht dadurch einen Platz zu ergattern. Zunächst noch etwas zögerlich, wird das Spiel im Laufe der Zeit immer schneller und irgendwann wirkt es ein wenig, als würden alle wild durcheinander rennen. Wer steht eigentlich grad in der Mitte?

„Wissen Sie, worauf es in diesem Spiel ankommt?“, fragt Wätzold in die Runde und erklärt dann: „Sie müssen eine Absprache treffen, eine Zusage machen. Und dann müssen sie diese Zusage auch halten und handeln. Ansonsten lassen Sie Ihren Partner im Stich. So ist es im Job auch.“ Übungen dieser Art bietet die „Comedy Company“ häufig für Firmen an und spiegelt damit Mitarbeitern und Vorgesetzten Verhaltensweisen und zeigt gleichzeitig optimale Verhaltens- und Kommunikationsstrukturen auf.

Der Effekt ist enorm, der Spaß auch. Insgesamt drei Tage haben die Auszubildenden miteinander beim Orientierungsprogramm verbracht und dabei nicht nur den richtigen Umgang im Arbeitsalltag, sondern vor allem auch ihre Kollegen und das Unternehmen Ottobock kennengelernt. Jetzt beginnen für die 16 Frauen und 16 Männer ihre Ausbildungen als Industriekaufleute, Orthopädietechnik-Mechaniker, Mediengestalter oder einem anderen der insgesamt zehn Ausbildungsberufe in diesem Jahr – und das für die nächsten zwei bis dreieinhalb Jahre. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte von Ottobock beginnt dabei auch eine Frau die Ausbildung zur Verfahrensmechanikerin.