Coffee to go in Mehrweg für ein sauberes Göttingen

©Göttinger Entsorgungsbetriebe - Eigenbetrieb der Stadt Göttingen
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Göttinger Handel und Gastronomie sollten auf wiederbefüllbare Becher setzen, damit die Straßen und Plätze nicht durch den Becherabfall vermüllt werden.

„Bei einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Ver­brauch von jährlich 60 Einwegbechern wurden in Göttingen im vergangenen Jahr rund  7.647.300 Becher als Abfall erzeugt. Das ist schon eine Hausnummer“, so Maja Heindorf von den Göttinger Ent­sorgungsbetrieben.

Sofern Handel und Gastronomie keine Mehrwegbecher anbieten, ist die Befüllung von eigenen mit­gebrachten Bechern rechtlich nicht verboten. Die mitgebrachten Becher sind allerdings visuell auf Sauberkeit und Fremdköper zu überprüfen und die Deckel müssen vom Kunden selbst abgenommen und aufbewahrt werden.

„Unter Beachtung der hygienisch einwandfreien Befüllung erhebt das Veterinär- und Verbraucher­schutzamt für den Landkreis und die Stadt Göttingen keine Bedenken“, ermuntert Heindorf weiter, um der sorglosen Verschwendung von Rohstoffen einerseits und der überflüssigen Abfallproduktion andererseits entgegen zu wirken.

Coffee to go in Mehrweg für ein sauberes Göttingen.