Coester-Waltjen ist neue Direktorin des LichtenbergKollegs

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Text von: Redaktion

Das LichtenbergKolleg, eine Einrichtung zur Förderung der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften im Rahmen des Göttinger Zukunftskonzeptes, wird seit 1. Oktober 2008 von Dagmar Coester-Waltjen geleitet.

Die 63-jährige Rechtswissenschaftlerin der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde im Einvernehmen mit dem Stiftungsausschuss Universität an die Juristische Fakultät der Georgia Augusta berufen. Dort übernimmt sie die Professur für Deutsches, europäisches und internationales Privat- und Prozessrecht. „Mit Dagmar Coester-Waltjen haben wir eine renommierte Forscherin und erfahrene Wissenschaftsmanagerin für die Realisierung einer der wichtigsten Maßnahmen im Zuge der Exzellenzinitiative gewinnen können.“, so Kurt von Figura, Präsident der Universität Göttingen.

Dagmar Coester-Waltjen hat 1982 an der Ludwig-Maximilians-Universität habilitiert. Nach Professuren an den Universitäten Konstanz und Hamburg wurde sie 1988 an die LMU in München berufen, um dort als Professorin für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung zu lehren und zu forschen. Als Gastprofessorin war sie in China, Israel und Großbritannien sowie in der Schweiz und den USA tätig. Im Bereich des Wissenschaftsmanagements engagiert sie sich seit 1994 in unterschiedlichen Funktionen.

Mit dem LichtenbergKolleg verfolgt die Georgia Augusta das Ziel, wichtige Forschungsideen und Forschungsaktivitäten in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften in der Diskussion mit international ausgewiesenen Forschern zu identifizieren und auszubauen. Der „traditionellen“ Kolleg-Idee folgend schafft das LichtenbergKolleg herausragenden Wissenschaftlern – für ein Zusammenwirken an einem Ort – den Freiraum für konzentriertes Forschen, einen intensiven wissenschaftlichen Austausch sowie für fachliche und fächerübergreifende Kooperationen.

Die Auswahl der Fellows orientiert sich allein an deren wissenschaftlicher Exzellenz in den thematischen Feldern, die bereits in geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Forschungsinitiativen und Forschungspotentialen am Wissenschaftsstandort Göttingen verankert sind.