Coaching- ein gemeinsamer Tanz

© Carl Auer Verlag
Text von: redaktion

Coachs, die anderen auf ihrem Weg mit Rat und Tat beistehen, gibt es mittlerweile viele. Oft bleiben jene die sich berufen fühlen jedoch nur Zuschauer, denen die Übungsgruppe unbemerkt davon rennt. Systemisches Coaching setzt anders an!

Coaching ist die neue Psychoanalyse des 21.Jahrhunderts. Das Bedürfnis zwischen sich immer weiter differenzierenden Möglichkeiten ein für sich gültiges Ziel zu formulieren und umzusetzen, wächst. Neben den gängigen Fitness-Coaching, Wellness-Coaching, Food-Coaching etc. setzt das systemische Coaching an einem anderen Punkt an: Sich selbst! Nicht äußerlich formulierte Richtlinien werden allgemeingültig auf den Coachee (Klient) angewendet, sondern er selbst entwickelt Ziele und Lösungen aus sich heraus.

Ein Coach wirkt mit passenden Fragen, passenden Zusammenfassungen und Einhaltung des Ablaufs zwar ein, aber wie in einem Tanz mobilisieren sich Problemlösungsfähigkeiten zwischen Coach und Klient Schritt für Schritt, in einem alternierenden Rhythmus. Die Autorin versteht es komplexe Sachverhalte für den Leser verständlich und klar strukturiert zu formulieren. Sie geht auf den Coaching-Ablauf, Vorgehensweisen bei spezifischen Situationen, Coaching-Instrumente und Selbstcoaching-Konzepte ein.

Als Universitätslektorin, Coach und Prozessberaterin in Organisationen und Teams hat sie ein hilfreiches Werkzeug entwickelt, um die Herausforderungen im (Berufs-)Alltag besser zu verstehen und Lösungsansätze erfolgreich umzusetzen. Erschienen ist das Buch „Einführung in systemisches Coaching“ von Sonja Radatz im Carl Auer Verlag und kostet 12,95 Euro.