Chemiker aus Indien erhält Humboldt-Stipendium

© GAU
Text von: redaktion

Die Aktivierung kleiner Moleküle im Rahmen der Energieforschung ist Thema eines Forschungsaufenthalts des Chemikers Subhas Samanta an der Universität Göttingen. Er forscht seit September 2012 für insgesamt zwei Jahre am Institut für Anorganische Chemie.

Unterstützt wird sein wissenschaftlicher Besuch in Göttingen von der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Subhas Samanta, Jahrgang 1982, kommt von der Indian Association for the Cultivation of Science in Kalkutta (Indien) nach Göttingen, um in der Arbeitsgruppe von Franc Meyer Metallkomplexe zu synthetisieren und zu untersuchen, die Bedeutung im Bereich der Energieforschung erlangen könnten.

Besonders interessiert ihn dabei das Zusammenspiel zwischen zwei nah benachbarten Metallatomen und der sie umgebenden Ligandenhülle. Diese Systeme sollen für die kooperative Aktivierung kleiner Moleküle eingesetzt werden.

Bei der angestrebten Bindung und Freisetzung speziell von Wasserstoff hofft der Stipendiat, neuartige Katalysatoren zur Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu entwickeln.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert Wissenschaftskooperationen zwischen exzellenten ausländischen und deutschen Forscherinnen und Forschern.

Ein wichtiger Aspekt der verschiedenen Stipendienprogramme ist die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen mehrmonatiger Gastaufenthalte in Deutschland. Die Stipendiaten können ihre Kooperationspartner in Deutschland frei wählen.

Die Göttinger Fakultät für Chemie zählt dabei zu den besonders häufig gewählten Standorten ihrer Disziplin.