Chemienetzwerk Harz erhält Förderbescheid

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Wirtschaftsminister Olaf Lies hat am Montag in Goslar einen Förderbescheid in Höhe von rund 200.000 Euro an das neu gegründete Chemienetzwerk Harz übergeben. In enger Zusammenarbeit mit der TU Clausthal soll das Chemienetzwerk Harz neue technologische Verfahren und Produkte entwickeln, um darüber neue Märkte zu erschließen.

 

Themen, wie die Entwicklung energieeffizienter Verfahren zur Gewinnung von chemischen Grundstoffen oder Materialentwicklungen für stoffliche und chemische Energiespeicher, können für eine Reihe von Netzwerkpartnern interessant sein. Darüber hinaus werden auch Synergien durch Fachkräftetausch zwischen den Unternehmen, die Organisation einer betriebsübergreifenden Ausbildung, Kooperation bei unternehmensnahen Dienstleistungen oder auch der Aufbau eines gemeinsamen Fachkräftemarketings angestrebt.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies: „Netzwerke stärken die Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Durch die Vernetzung der Akteure ist heute eine gute Grundlage geschaffen worden, die wirtschaftliche Entwicklung der Chemiebranche in Niedersachsen voranzutreiben.“ 

Es sei kein Zufall, dass die Keimzelle für ein Chemienetzwerk in Südniedersachsen und insbesondere im Harz entstehe, sagte Lies. Die langen Traditionen im Bergbau und der Gewinnung und Verarbeitung von Metallen seien die Basis der Kompetenz bei vielen der hier ansässigen Chemieunternehmen und ihren Zulieferbetrieben. Der Zugang zum Netzwerk stehe dabei bewusst allen interessierten niedersächsischen Akteuren der Branche offen.

Mit der Bereitstellung der Fördermittel ist der benötigte Finanzbedarf des Innovationsnetzwerkes in Höhe von 500.000 Euro für den Zeitraum von zunächst drei Jahren bis einschließlich 2018 gesichert. 255.000 Euro tragen die beteiligten Unternehmen bei, der Landkreis Goslar unterstützt das Netzwerk mit einer Gesamtsumme von 45.000 Euro.