Carsharing bietet Einwegfahrten

Text von: redaktion

Am 1. Juli 2011 bricht im Carsharing eine neue Ära an: Bisher war es immer nötig, Fahrzeuge nach der Nutzung wieder zur Ausgangsstation zurückzubringen. Grünes Auto Göttingen lässt nun als erstes klassisches Carsharing-Unternehmen überhaupt auch Fahrten zwischen den einzelnen Göttinger Stationen zu.

Trotz der kurzen Entfernungen zwischen den Stationen gab es häufig Anfragen, ob man ein Grünes Auto auch an einer anderen Station abgeben könne.

Anlässe dafür gibt es genug: Wer von zu Hause mit Gepäck nur zum Bahnhof will, möchte das Auto natürlich nicht wieder zur Station in Wohnungsnähe zurückbringen. Das gleiche gilt, wenn man nachts, wenn kein Bus mehr fährt, vom Schichtdienst im Klinikum nach Hause möchte.

Mit der neuen „one-way“-Option kann man jetzt ein Auto für eine Hinfahrt, und dann später – ggf. mit einem anderen Auto – noch einmal für die Rückfahrt mieten. Das ist nicht nur für den Nutzer günstiger, sondern bietet anderen Kunden in der Zwischenzeit die Möglichkeit, auch Fahrten damit zu machen.

Bereits im Februar 2002 war Grünes Auto Göttingen Vorreiter im Carsharing mit der Einführung des „Flexi-Systems“: Das bedeutet, dass „normale“ Autos nicht mehr vorab für einen konkreten Buchungszeitraum reserviert werden müssen, sondern einfach „spontan & open-end“ genutzt werden können.

Grünes Auto Göttingen hat zur Zeit 75 Autos vom kleinen Stadtflitzer über Kombis, Cabrio, Kleinbusse bis zu Umzugstransportern.

Ca. 1.800 Kunden nutzen das Angebot an derzeit acht Stationen im Stadtgebiet Göttingen (Nord-Uni, Klinikum, Universität, Bahnhof, Stadthalle, Neues Rathaus, Stegemühlenweg, Bürgerstraße).

Bezogen auf das Verhältnis Carsharing-Autos bzw. Nutzern zu Einwohnern gehört Göttingen damit zu den Städten mit den attraktivsten Carsharing-Angeboten.