Bundesverdienstkreuz für Michaela Huber

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Text von: Claudia Klaft

Am 11. August 2008 hat der Bundespräsident auf Vorschlag des niedersächsischen Ministerpräsidenten der international renommierten Göttinger Traumaexpertin Michaela Huber das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Huber erhält diese Auszeichnung für ihr besonderes Engagement für schwer traumatisierte Menschen, für den Mitaufbau von Psychotrauma-Zentren sowie für die Unterstützung und Vernetzung von KollegInnen, die mit traumatisierten Menschen arbeiten.

Die Diplompsychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumabehandlung ist seit Gründung der deutschsprachigen Sektion der ISSD (International Society for the Study of Dissociation) deren 1. Vorsitzende und Mitbegründerin des Zentrums für Psychotraumatologie in Kassel. Die 56-Jährige ist seit 1989 in Kassel als Psychotherapeutin niedergelassen und lebt in Göttingen.

Bereits 1997 wurde sie für ihre besonderen Verdienste in Fortbildung und Publikation zu dissoziativen Störungen der International Distinguished Achievement Award der internationalen Fachgesellschaft für Dissoziative Störungen (ISSD) verliehen und ist damit die erste deutsche Preisträgerin dieser Auszeichnung.

Am Freitag, den 19. Dezember 2008, findet um 14 Uhr in Göttingen im Ratssaal des Neuen Rathauses die feierliche Ordens-Übergabe statt. Unter den mehr als 130 geladenen Gästen finden sich zahlreiche Chefärzte und leitende PsychologInnen aus Trauma-Kliniken, ambulanten Behandlungszentren, Therapiepraxen und Beratungsstellen bundesweit.