Bürokratieabbau, aber wo?

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Text von: redaktion

Auf einer neuen Website der Europäische Kommission sind Unternehmer explizit dazu aufgerufen, Vorschläge für den Abbau bürokratischer Hindernisse zu machen.

Laut EU-Kommission soll die Befragung einen Beitrag dazu leisten, bis zum Jahr 2012 die Verwaltungskosten um 25 Prozent zu senken. Man wolle deshalb „diejenigen, die in ihrer täglichen Arbeit mit den EU-Rechtsvorschriften konfrontiert sind“ direkt befragen, denn diese „wissen am besten, welche Verwaltungsanforderungen am zeitaufwendigsten sind und vereinfacht werden könnten“.

Feedback zu dieser EU-Initiative sammeln die IHK Hannover und das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auch bei den Veranstaltungen „Fit für Europa“ in Hannover, Göttingen und Hildesheim, um es an die EU weiterzureichen.

Trotz zum Teil großer Bürokratielasten in der EU sollten Unternehmer nicht davor zurückschrecken, sich auf interessanten Auslandsmärkten zu engagieren. In den drei Fit-für-Europa-Veranstaltungen werden insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen die Chancen im Auslandsgeschäft dargestellt und herausgearbeitet, wo derzeit die aussichtsreichsten Märkte liegen.

Gleichzeitig wird auch über die auf Landesebene in Niedersachsen vorhandenen Fördermöglichkeiten für den Einstieg ins Auslandsgeschäft informiert.

Auslandserfahrene Experten geben bei den Veranstaltungen wertvolle Tipps und verraten ihre Tricks bei der Eroberung ausländischer Märkte.

Die Veranstaltungen finden in Hannover am 8. Oktober, in Hildesheim am 10. Oktober und in Göttingen am 11. Oktober statt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.