Brocken-Challenge erlebt die 8. Auflage

© Alciro Theodoro da Silva
Text von: redaktion

Der gemeinnützige Göttinger Verein “Ausdauersport für Menschlichkeit“ (ASFM e.V.) richtet in diesem Jahr bereits zum 8. Mal die “Brocken-Challenge“ (BC) aus. Neben Läufern aus allen Regionen Deutschlands werden zum Start am 12. Februar auch Teilnehmer aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Polen erwartet.

Die 150 Startplätze für diesen winterlichen Extremlauf, der traditionell im Februar über eine Distanz von 81 km mit 2200 Höhenmetern von Göttingen auf den Brocken führt, waren schnell ausgebucht. Bereits wenige Tage nach Meldebeginn am 1.12. hieß es wie gewohnt: „ausverkauft!“

Zum Kult wird dabei zunehmend das Anmelden in den ersten Minuten nach Freischaltung der Online-Anmeldung um Mitternacht. So wurden in den ersten 30 Minuten bereits 40 Anmeldungen registriert.

Im Teilnehmerfeld finden sich Gäste wie der Sieger des Deutschland-Laufs 2010 über 1200 Kilometer von Rügen nach Lörrach, Jürgen Wetzel aus Schönau im Schwarzwald, oder mit Guido Kunze aus Mühlhausen der Guiness-Weltrekordhalter 2009 für die schnellste Durchquerung Australiens mit dem Fahrrad (Sydney – Perth in 7 Tagen).

Aber auch der frisch gebackene „Schleswig-Holstein-Umrunder“ Hauke König aus Hamburg geht an den Start und mit Didi Beiderbeck stellt sich sogar ein Blinder den Strapazen. Die Altersspanne insgesamt beträgt 23 bis 63 Jahre.

Durch den Göttinger Wald, entlang des Seeburger Sees und über die Rhumequelle geht es zunächst nach Barbis. Von dort erfolgt der Anstieg in den Harz über das Steinaer Tal zum Jagdkopf östlich der Odertalsperre. Über Lausebuche, Königskrug und Oderbrück wird der Brockengipfel nach insgesamt 81 Kiometern erreicht.

Für die Gesamtstrecke gilt ein Zeitlimit von 14 Stunden, womit die „Challenge“ (Herausforderung) ihrem Namen bei den winterlichen Streckenverhältnissen auf jeden Fall gerecht wird.

Neben den physischen Herausforderungen zeichnet sich die Veranstaltung durch die Konzeption als Spendenlauf aus. Die gesamten Startgelder der Teilnehmer und weitere Spenden werden ohne jeglichen Abzug an karitative Einrichtungen in Göttingen weitergegeben.

Begünstigte in diesem Jahr werden das Hospiz an der Lutter, der Göttinger Kinderschutzbund und „Come together“ e.V. sein, des weiteren wird ein Teil der Spende über den Tuspo Weende in die Sanierungskosten der Radrennbahn am Sandweg fließen.

Die Gesamtspenden der bisherigen Veranstaltungen summieren sich auf beeindruckende 35.000 Euro. In diesem Jahr erwartet der Verein nach einer Verdopplung des Startgeldes eine Gesamtspende von rund 20.000 Euro.

Zahlreiche lokale Firmen und Institutionen bringen sich als Spender für diesen guten Zweck ein. Dadurch können die gesamte Verpflegung an den Stationen unterwegs, der Sanitätsdienst, der Bus-Rücktransport der Teilnehmer und sonstige Leistungen kostenneutral gestaltet werden.

Zusätzlich stehen dem ASFM-Vorsitzende und BC-Erfinder Markus Ohlef viele Menschen unterstützend zur Seite, um das Event auf die Beine zu stellen.