‚Bis neulich… 2013‘

© Lokhalle / Stadthalle Göttingen
Text von: redaktion

Am Donnerstag, dem 5. September 2013, um 20 Uhr präsentiert Volker Pispers sein Programm 'Bis neulich… 2013' in der Stadthalle Göttingen.

Unter dem Titel ‚Bis neulich‘ bietet Pispers seinem Publikum ein ständig vor sich hinwucherndes und mutierendes Kabarettprogramm, das einst im Herbst 2002 als BEST OF aus 20 Jahren das Bühnenlicht erblickte.

Seitdem hat es sich in der Art weiterentwickelt und aktualisiert, dass es inzwischen eine wilde Mischung aus ganz alten und ganz neuen Texten ist. Ein Best OF mit fortlaufenden Updates, kein Abend ist wie der andere.

Die Karten sind für 24 bis 30,60 Euro erhältlich.

Das Programm spiegelt den Zustand der Republik wider: Das immer Neue im ewig Gleichen. Denn während uns der Medienzirkus mit seinen Sprechblasenjongleuren vorgaukelt, dass ständig etwas passiert, tut sich bei den grundlegenden Problemen so gut wie nichts.

Es wird alles ausgesessen, vielleicht frei nach dem Motto: Wenn ich nichts wirklich bewege, kann ich mich nicht in die falsche Richtung bewegen und keine Fehler machen.

An einem solchen Plan darf gezweifelt werden.

Volker Pispers zählt zweifelsohne zu den wortgewaltigsten deutschen Kabarettisten. Mit bestechendem Wortwitz entlarvt er die leeren Parolen der Politikerklasse, indem er sie konsequent bis zum bitteren Ende denkt und sie den Mächtigen lustvoll um die Ohren haut.

Seine knallharten und oft makabren Schlüsse garniert er so liebevoll mit seiner großartigen Mimik und Gestik, dass dem Zuschauer höchst amüsiert und lachend die Absurdität des herrschenden Wahnsinns klar werden muss.

Pispers hat seinen grundlegenden Stil über die Jahre nicht verändert. Warum auch, den er trifft weiterhin 100 Prozent ins Schwarze. Er ist der freundliche und scheinbar harmlos daherredende Conférencier geblieben, der – eben noch lächelnd – plötzlich hundsgemein werden kann.

Respekt sucht man in Pispers´ Programmen vergeblich. Unverblümt und direkt pendelt er zwischen bitterböse und charmant-witzig, wenn er die Absurditäten der Welt zu Ende denkt.

Seine Verarbeitung von Zitaten, seine gewagten Rechenoperationen und seine Zukunftsszenarien versöhnen das Publikum durch ein befreiendes Lachen mit seiner eigenen gefühlten Wirklichkeit.

Weitere Informationen sind unter www.stadthalle-goettingen.de abrufbar.