Bildung in der digitalen Welt

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Reichen Touch und Doppelklick als digitale Kompetenz? Kann ein Roboter mein Zimmer aufräumen? Und sind meine Freunde im Netz wirklich immer für mich da? 'Bildung in der digitalen Welt - Voraussetzungen und Bedingungen für eine gelungene Bildungsbiographie von der Kita bis in die Berufsausbildung' lautet das diesjährige Thema der Bildungskonferenz der Bildungsregion Südniedersachsen am Mittwoch, den 24 Oktober von 15 Uhr bis 19 Uhr in der Stadthalle Northeim.

Die Digitalisierung hat – mit ihren positiven und negativen Effekten – die Lebens- und Arbeitswelt von allen Menschen bereits einschneidend verändert und dieser Wandel schreitet stetig voran. Kitas, Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufsschulen haben die besondere Verantwortung, Perspektiven und Möglichkeiten anzubieten, nicht nur mit dem digitalen Wandel zu leben, sondern ihn aktiv zu gestalten. Akteure und Systeme stehen daher im Bereich der Bildung vor der Aufgabe, einen bewussten Umgang mit den digitalen Medien zu finden, Probleme und Lösungen neu zu denken und gemeinsame Vorgehensweisen zu entwickeln.

Mit diesen Fragestellungen führt Julia Knopf, geschäftsführende Leitung des Forschungsinstituts Bildung Digital an der Universität des Saarlandes, in das Thema ein. Die Teilnehmer der Konferenz werden damit auf diverse Salons vorbereitet, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der digitalen Bildung beschäftigen. Experten werden unter anderem beleuchten: Wie kann informatische Bildung für Kinder (auch ohne Computer) aussehen? Wie können wir in einer digitalen Gesellschaft miteinander umgehen? Welche Kompetenzen brauchen Schüler in der digitalen Welt und speziell in der zukünftigen Arbeitswelt? Welche Ausstattungen brauchen Bildungseinrichtungen, um ihrem Bildungsauftrag gerecht zu werden und wie werden diese finanziert?

Die Veranstaltung richtet sich an pädagogische Fach- und Lehrkräfte sowie Leitungen von Kindertagesstätten, allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Darüber hinaus sind Akteure der Wirtschaft, Verwaltung und Politik, Elternvertretungen und die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine Anmeldung gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos.