Besuch des niedersächsischen Wirtschaftsministers in Hann. Münden

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Text von: redaktion

Auf Initiative des niedersächsischen Landtagsabgeordneten Ronald Schminke, dem Göttinger Landrat Bernhard Reuter und dem Geschäftsführer der WWS Rolf Bilstein besuchte am 10. April der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies, die Stadt Hann. Münden.

Gesprächsschwerpunkt war das geplante Schwergutterminal Hann. Münden sowie die Notwendigkeit der Kategorie C für die Oberweser. „Die Wasserstraßen müssen intensiver genutzt werden, hier steckt großes Potential dahinter.“ (O-Ton Olaf Lies)

Begonnen wurde am Nachmittag mit der Begrüßung an der alten Weserumschlagstelle um den Bogen vom ehemaligen Weserhafenareal zum geplanten modernen Schwergutterminal Hann. Münden zu schlagen. Dort wurde dem Publikum das von der städtischen Wirtschaftsförderung erstellte Poster zur Projektplanung präsentiert. Anschließend ging es mit den 30 Teilnehmern aus regionaler Wirtschaft und Politik direkt in eine offene Diskussion im Rahmen des im Avalon Hotel Freizeit Auefeld stattfindenden Hann. Mündener Wirtschaftsdialogs.

Zusammen mit den Aussagen der Verbands- und Unternehmensvertreter aus Nordhessen und Südniedersachsen konnte sich so der niedersächsische Wirtschaftsminister selbst ein Bild von der Dringlichkeit der Umsetzung dieses Projekts machen. „Ich freue mich heute hier sein zu können und zu sehen, dass vor Ort ein Impuls besteht, der die Wirtschaft zusammen mit Verwaltung, Politik und anderen Interessensgruppen an einen Tisch bringt. Hier geht es um viel mehr als bloß um eine Idee“, so Olaf Lies.

Zurzeit finden mehrere Investorengespräche statt um zügig einen langfristigen Betreiber für den geplanten Schwergutterminal präsentieren zu können. Das überregionale Kooperationsnetzwerk hat für die Projektrealisierung bereits ganze Überzeugungsarbeit in den Landesministerien für Wirtschaft in Wiesbaden und Hannover geleistet, sodass mit dem Besuch des niedersächsischen Wirtschaftsministers nun auch die Entscheidungsebene für dieses Projekt positive Signale gesendet hat.

Momentan lagern drei Montageeinheiten der Fa. Alstom Power Energy Recovery GmbH an der Weserumschlagstelle, die durch eine längere Trockenphase und einem daraus resultierenden niedrigen Wasserstand (1,20 Meter Pegel Hann. Münden) auf ihre Verladung in den kommenden Wochen warten.