Bestes Ergebnis der Firmengeschichte

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Text von: redaktion

Auf der Vertreterversammlung 2010 berichtete der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Göttingen eG, Ralf Kähler, von den Ergebnissen des Bankhauses im Geschäftsjahr 2009: Mit einem Jahresüberschuss von 7,6 Millionen Euro hat das regionale Bankhaus 6,4 Millionen Euro mehr erwirtschaftet als im Vorjahr.

Besonders zufrieden war Kähler mit der Eigenkapitalrentabilität, die im Berichtsjahr 15 Prozent betrug. Das Geschäftsvolumen erhöhte sich, vor allem durch die Wertaufholung bei Wertpapieren, um 2,5 Prozent auf 854 Millionen Euro. Auch die Bilanzsumme konnte um 0,9 Prozent auf 687 Millionen Euro zulegen, was insbesondere auf eine leichte Steigerung des Kundenkreditvolumens und die damit verbundene Refinanzierung vor allem langfristiger Kredite zurückzuführen war.

Eben jenes stieg um 0,3 Prozent auf 377 Millionen Euro, trotz Sondertilgungen. Insgesamt wurden 1.157 Kredite bei der Volksbank Göttingen mit einem Volumen von 58 Millionen Euro herausgelegt. Die Entwicklung des Einlagenbestandes spiegelte das Geschehen an den Finanzmärkten wider. Nach einem kräftigen Zuwachs in 2008 – als viele Großbankkunden der Volksbank, wegen ihrer genossenschaftlichen Solidität, „Fluchtgelder“ anvertrauten – normalisierte sich der Bestand um 1,5 Prozent auf jetzt 526 Millionen Euro. Er deckt damit weiterhin mehr als drei Viertel der Bilanzsumme ab.

Mit 15,8 Millionen Euro die bedeutsamste Ertragsquelle der Volksbank Göttingen ist der Zinsüberschuss mit einem Anteil von 75 Prozent am Rohertrag, gefolgt vom Provisionsüberschuss auf den die restlichen 25 Prozent entfallen.

Aufgrund des für die Volksbank erfreulichen Ergebnisses hat die Vertreterversammlung beschlossen aus dem Bilanzgewinn von 3,8 Millionen Euro eine Dividendenausschüttung an die Bankteilhaber in Höhe von 535.000 Euro vorzunehmen. Das entspricht einer weit über der aktuellen Kapitalmarktrendite liegenden Dividendenrendite von 8 Prozent.

Bankchef Kähler dankte vor allem den Kunden und Bankteilhabern und gab Ihnen ein Qualitätsversprechen: „Unser Geschäftsmodell eines kleinen, feinen, regionalen Bankhauses im genossenschaftlichen Rechtskleid hat sich bewährt. Unser Bestreben ist es, auch im Jahr 2010 von Bankteilhabern und Kunden als die Besten empfunden zu werden. Dabei werden wir ehrbare Bankkaufleute bleiben, auch ohne ein offizielles staatliches Gelöbnis auf ethisches Handeln vorweisen zu können. Das verspreche ich Ihnen, Ehrenwort.“