Beisiegel kandidiert für das Präsidentenamt der Universität

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Die von Stiftungsrat und Senat der Universität eingesetzte Findungskommission hat die Hamburger Biochemikerin Ulrike Beisiegel dem Senat zur Wahl vorgeschlagen. Die Entscheidung fällt am 10. März 2010.

Die Wahl durch den Senat ist für Mittwoch, 10. März 2010, vorgesehen und muss vom Stiftungsrat, der ebenfalls am 10. März tagt, bestätigt werden.

Wilhelm Krull, Vorsitzender der Findungskommission und des Stiftungsrats der Universität Göttingen:

„Als Sprecherin des Ombudsgremiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats verfügt sie über langjährige und umfangreiche Erfahrungen in der Wissenschaftspolitik.

Die Findungskommission ist einhellig der Auffassung, dass sie hervorragend geeignet ist, die Universität Göttingen in den kommenden Jahren als Präsidentin zu führen.“

Ulrike Beisiegel studierte Biologie in Münster und Marburg und wurde 1979 nach einem Promotionsstudium Humanbiologie am Fachbereich Medizin in Marburg promoviert.

Ein Postdoc-Aufenthalt führte sie an das Department of Molecular Genetics der University of Texas (Dallas, USA), wo sie bei den späteren Nobelpreisträgern Josef L. Goldstein und Michael S. Brown arbeitete.

Nach anschließenden zwei Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Marburg, wechselte sie 1984 als Akademische Rätin an das Universitätsklinikum Hamburg.

1990 habilitierte sie sich an der Universität Hamburg, wo sie 1996 zur C3-Professorin ernannt wurde.

Seit 2001 ist Ulrike Beisiegel C4-Professorin und Direktorin des Instituts für Biochemie und Molekularbiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Sie ist darüber hinaus nicht nur Senatorin der Leibniz-Gemeinschaft, sondern auch in weiteren nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gremien tätig.