Baustein für die Energiewende

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Text von: redaktion

Die Stadtwerke Göttingen und die Göttinger Sport und Freizeit GmbH, GöSF, haben am 3. August 2012 die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Sparkassen-Arena in Betrieb genommen.

656 Solarmodule werden künftig eine Leistung von 170 kWp erbringen und jährlich knapp 150.000 kWh Strom erzeugen. Damit zählt die Anlage zu den Größten im Stadtgebiet und erspart der Umwelt künftig rund 90 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

Die Investitionssumme beträgt rund 275.000 Euro. Realisiert wurde das Projekt gemeinsam mit der Göttinger Firma Bode Elektro- und Sicherheitstechnik, die mit ihrer Leistungsfähigkeit überzeugte.

Stadtwerke-Vorstand Gerd Rappenecker bezeichnet die Photovoltaik trotz aller Diskussionen als einen wichtigen Bestandteil zum Vorantreiben der Energiewende: „Die Stadtwerke haben sich im vergangenen Jahr das klare Ziel vorgegeben, einen konsequenten Kurs in Richtung Nachhaltigkeit einzuschlagen. Wir verstehen uns als Treiber der Energiewende in der Stadt und in der Region.“

Deshalb habe man gemeinsam mit der Sparkasse den Klimasparbrief entwickelt, aus dem künftig Projekte zur Energieerzeugung aus regenerativen Quellen finanziert werden. „Eines dieser Projekte ist die PV-Anlage auf dem Dach der Sparkassen-Arena. Mein besonderer Dank gilt der GöSF als Hallenbetreiberin, die uns den Bau schnell und unkompliziert hat realisieren lassen.“

„Wir hatten die Photovoltaik schon immer für dieses Gebäude gewünscht“, so Alexander Frey, Geschäftsführer der GöSF, „und sind sehr froh, dass die Stadtwerke unser Anliegen aufgenommen und umgesetzt hat.“

Die in Betrieb genommene Anlage ist bereits das dritte PV-Projekt, das in diesem Jahr fertigggestellt worden ist. Zuvor waren Anlagen auf dem Garagendach der Stadtwerke-Zentrale sowie auf dem Dach der Bushalle der Göttinger Verkehrsbetriebe entstanden.

Vom kommenden Jahr an planen die Stadtwerke zudem die Realisierung von Bürgerwindparks. Auch diese Investitionen sollen bei entsprechendem Erfolg durch den Klimasparbrief abgedeckt werden.