Bartsch neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Volksheimstätte

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Text von: redaktion

Auf der Vertreterversammlung der Volksheimstätte eG Wohnungsbaugenossenschaft in Göttingen am 14. Juni 2010 wurden die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2009 präsentiert. Gleichzeitig wurde das langjährige Aufsichtsratsmitglied Andreas Bartsch zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.

Andreas Bartsch übernimmt das Amt von Gerhard Scharner, der insgesamt 12 Jahre im Aufsichtsrat tätig war, davon fünf Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender, durfte satzungsgemäß nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Neben dem 43-jährigen Bartsch, der zudem Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Göttingen ist, wird der Aufsichtsrat der Volksheimstätte durch Gerd Paschkowski (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender), Bärbel Bruhn (Schriftführerin), Ernst Fahlbusch, Reinhard Scholer und Rainer Bolli (alle Mitglied im Aufsichtsrat) gebildet.

Bärbel Bruhn, die seit 1998 das Amt der Schriftführerin ausfüllt, wurde einstimmig für weitere drei Jahre bestätigt. Neu im Aufsichtsrat ist dagegen Rainer Bolli. Der 52-jährige Architekt ist außerdem Leiter des Gebäudemanagements der Uni Göttingen.

Bei der Vertreterversammlung verfolgten rund 90 Vertreter und Gäste die Reden von Vorstand und Aufsichtsrat zur Lage der Göttinger Wohnungsbaugenossenschaft.

Vorstandsvorsitzende Heike Klankwarth erläuterte die Vorteile des Genossenschaftsmodells, das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durch ein stabiles Wertesystem erfolgreich ist. Dabei hob sie das soziale Miteinander als einen der Erfolgsfaktoren besonders hervor.

Die Zukunft der Genossenschaft sieht Klankwarth insbesondere in umfangreichen, aber dennoch solide geplanten Modernisierungen des eigenen Wohnungsbestandes.

Während die Wohnungen am Windausweg fast komplett „an die Hand gegeben“ sind, so Klankwarth, werden für die Mieter „Im Hassel“ derzeit passende Wohnungen gesucht, damit voraussichtlich 2011 mit dem Abriss und Neubau der Häuser begonnen werden kann.

Dass der Klimaschutz auch in den nächsten Jahren die Wohnungswirtschaft intensiv beschäftigen wird, unterstrich die Vorstandsvorsitzende mit einem imposanten Ergebnis: Dank klimaschutzpolitischer Maßnahmen konnte die Volksheimstätte eG in ihrem Wohnungsbestand in den letzten Jahren Energiekosten einsparen, die dem Jahresverbrauch von 293 Einfamilienhäusern entsprechen.

Vorstand Thorsten May präsentierte die Zahlen zum Abschluss des Geschäftsjahres 2009. „Nicht schneller Profit, sondern eine gute Eigenkapitalbasis und langfristig attraktive Wohnungsbestände“, seien die Erfolgsformel der Genossenschaft.

Zum Abschluss des Geschäftsjahres 2009 verzeichnete die Volksheimstätte eG einen Jahresüberschuss von 976.800 Euro. Bei einer Bilanzsumme von rund 77 Millionen Euro beträgt die Eigenkapitalquote 23,9 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent gestiegen.

Vorstand Thorsten May geht in seiner Prognose davon aus, dass die Mieten in 2010 bei steigender Nachfrage stabil bleiben und erwartet für die beiden Folgejahre ein moderat wachsendes Geschäftsergebnis.