Baden in der Leine

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Text von: redaktion

Viele warten schon drauf wieder in die Leine springen zu können. Und für die, die es noch nicht kennen: auch in diesem Jahr ist es wieder möglich, den Fluss als kostenloses Stadtschwimmbad zu nutzen.

Am 19. Juli veranstaltet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) seinen fünften Leinebadetag. Das Strandbad wird eröffnet an der sogenannten „Mach-Mit-Wiese“ zwischen Eisenbahnbrücke und der Brücke Schiefer Weg.

Um 15 Uhr gibt es einen großen Platsch, wenn sich hoffentlich viele gleichzeitig in die frischen Fluten stürzen. Auf dem Veranstaltungsprogramm stehen Wasserspiele für Kinder, Informatives zum Thema Wasser und natürlich fließende Entspannung pur. Sehr gerne können eigene Musikinstrumente und Spiele wie Federball und Frisbee mitgebracht werden. Kaffee und Kuchen werden angeboten.

In den vergangenen Jahren haben Wasserschützer und Wassernutzer viel getan, um die Qualität der Gewässer zu verbessern, so dass in vielen Flüssen Deutschlands wieder gebadet werden kann. Die Wasserqualität ist nach Aussage des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zum Baden geeignet und wird als unbedenklich angesehen. Nun geht es weiter. Die Gesetze sind strenger geworden. Eine gute Wasserqualität allein reicht nicht. Warum? Weil durch Kanalisierung und Staustufen die natürliche Vielfalt von Lebewesen eingeschränkt ist. Mehr Vielfalt bedeutet aber auch: mehr Hochwasserschutz, bessere Selbstreinigungskraft des Wassers und ein größerer Pool an Tier- und Pflanzenarten. Deswegen lautet das Motto: Mehr Leben im Fluss! Die Liegewiese wird von der Bauverwaltung gemäht, der BUND räumt auf und für die Sicherheit an der Badestelle sorgt ab 15 Uhr der DLRG. Der Eintritt zum natürlichen Stadtschwimmbad ist frei. Trotzdem gilt die Devise: Baden auf eigene Gefahr.