Azubipreis der Max-Planck-Gesellschaft

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Text von: Redaktion

Einer der neu geschaffenen und in diesem Jahr erstmalig vergebenen “Azubipreise der Max-Planck-Gesellschaft“ ging nach Göttingen an das MPI für biophysikalische Chemie. Preisträger ist Benedikt Eisenbarth, der 2003 bis 2007 an diesem Institut zum Feinwerkmechaniker ausgebildet wurde.

Fast 600 Auszubildende hatten im vergangenen Ausbildungsjahr einen Ausbildungsvertrag mit Instituten und Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft. Das sei die höchste Zahl seit 1984, seit die vergebenen Ausbildungsplätze statistisch erfasst würden, teilte die Generalverwaltung der MPG mit. In 66 Instituten bzw. Forschungseinrichtungen der MPG wird derzeit in 40 Berufen ausgebildet: neben Labor-, elektrotechnischen oder metallverarbeitenden Berufen auch als Fachinformatiker, Tierpfleger oder Bürokaufmann bzw. -frau.

„Die Ausbildungsbedingungen an den Instituten sind überwiegend optimal und es wird Kraft und Energie investiert, um den jungen Menschen möglichst viele Erfahrungen und Kenntnisse auf ihren beruflichen Weg mitzugeben,“ sagt Susanne Mellinghoff, Referatsleiterin „Personalverwaltung“ der Max-Planck-Gesellschaft. „Das zeigt sich auch darin, dass die Auszubildenden unserer Institute oft zu den Besten ihrer Prüfungsjahrgänge gehören. Damit tragen sowohl unsere Auszubildenden wie auch die Institute und Forschungseinrichtungen zum Ansehen der Max-Planck-Gesellschaft in der Öffentlichkeit bei.“

Um diese Erfolge zu würdigen, das Engagement der Ausbilder zu stärken und die Institute weiter zu motivieren, auch in Zukunft hervorragend auszubilden, hat das Präsidium der Max-Planck-Gesellschaft in diesem Jahr erstmalig einen Azubipreis ausgelobt. Siebzehn Auszubildende und 3 Ausbildungsstätten der MPG wurden dabei für ihre erbrachten Ausbildungsleistungen ausgezeichnet.

Einer der Preisträger, Benedikt Eisenbarth aus Thüringen, wurde 2003 bis 2007 am MPI für biophysikalische Chemie in Göttingen zum Feinwerkmechaniker ausgebildet. Um die langen Fahrtzeiten vom Elternhaus zur Ausbildungsstelle zu umgehen, hat er sich schon als 16-Jähriger einer Wohngemeinschaft in Göttingen angeschlossen. „Diese Zeit hat ihm sehr früh zu einer gewissen Selbständigkeit verholfen, die sich auch in der Ausbildung positiv auswirkte,“ sagt sein Ausbilder, Dieter Czudnochowski, vom MPI. „Durch seinen Fleiß und Ehrgeiz eignete er sich schnell ein umfangreiches Fachwissen und die benötigte Praxis an. Darüber hinaus wirkte er von Oktober 2004 bis Juni 2007 aktiv in der hiesigen Jugendvertretung mit.“

Der mit 500 Euro dotierte Preis wurde Benedikt Eisenbarth vom Geschäftsführenden Direktor des Instituts überreicht, der ihm herzlich zu der Auszeichnung gratulierte und ihm für die Zukunft alles Gute wünschte.