Auszeichnungen für die Autohäuser Stöber

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Die Stöber-Autohäuser, sind für ihre innerbetriebliche Bildung und Ausbildung innerhalb weniger Wochen mit zwei Preisen ausgezeichnet worden. 

Der Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes hat die Autohäuser Anfang November mit dem Bildungspreis ‚AutoBerufe Award‘ geehrt. Die Autohäuser Stöber belegten in dem bundesweiten Wettbewerb, der über alle Marken hinweg verliehen wurde, den 3. Platz. Schon im Oktober hatten die Autohäuser den Ausbildungspreis der HNA ‚Ausbildungspreis – Neue Ideen. Machen!‘ erhalten, der mit Unterstützung der IHK, des DGB und der Arbeitsagentur Kassel an Unternehmen in Nordhessen verliehen worden war.

Die Stöber Autohäuser haben an drei Standorten 130 Mitarbeiter. Davon sind 20 Auszubildende, die in drei automobilen Ausbildungsberufen als Fachkraft für Lagerlogistik, Mechatroniker und Automobilkauffrau/mann ausgebildet werden. Jährlich investiert das Unternehmen etwa 100.000 Euro in Bildung.

„Ich denke, dass mit den Auszeichnungen unsere kontinuierliche Ausbildungsarbeit Anerkennung findet. Die Stifter der Preise würdigten unsere kreativen und regionalen Projekte. Auch die Tatsache, dass mehr als 50 Prozent unserer Mitarbeiter ehemalige Azubis sind, spricht für sich“, sagte Torsten Stöber, GL Autohäuser Stöber.

Weiterbildung und Fortbildung sind in den Augen des Unternehmens ein ständiger paralleler Prozess, denn die Welt um uns herum ändere sich täglich. „Wir wollen und müssen unseren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, an den technischen, aber auch an den gesellschaftlichen Veränderungen dran zu bleiben. Lebenslanges Lernen ist keine leere Worthülse“, sagt Torsten Stöber. Auch kleine und mittlere Unternehmen haben eine Unternehmenskultur. Führen auf Augenhöhe, Respekt vor den Fähigkeiten anderer, sowie gegenseitige Achtung und Anerkennung sollten dazugehören.

Die Autohäuser wollten zugleich der Internationalisierung gerecht werden, sagt Gil Wostmann, Auszubildende. Darum wolle Stöber in Zukunft den Mitarbeitern und Azubis Auslandspraktika anbieten. Nicht zu vergessen sei das Azubi Projekt ‚Unser Ding‘. Jeder Azubi erhalte pro Jahr 300 Euro, um den Betrag in seiner freien Zeit in seinem Ehrenamt zu investieren.

Auf jeden Fall rät Andrea Stöber auch künftig zu einer gewerblichen Ausbildung: „Handwerk hat goldenen Boden“. In Zukunft werden Handwerksberufe eine Renaissance erfahren. Wen automobile Berufe interessierten, der werde in Zukunft einen anspruchsvollen technischen Beruf erlernen können, der ein hohes Maß an Dienstleistungsorientierung erfordere und hoch anerkannt sei.