Auswärtssieg in Oldenburg

© BG Göttingen
Text von: redaktion

Am Sonntag, 25. Januar 2015, traf das Team der BG Göttingen auf die EWE Baskets Oldenburg. Nach 27 Tagen reisten die Veilchen zum Rückspiel nach Oldenburg. Vor 5.803 Zuschauern lieferten sie eine sehr starke Teamleistung ab.

Auf Robert Kulawick musste Head Coach Johan Roijakkers aufgrund eines Infekts verzichten und so spielten die Veilchen in einer kleinen Rotation spielen. Diesen Ausfall kompensierte das Team aus Göttingen jedoch optimal und so spielten de Veilchen als absoluter Underdog befreit auf.

Die Veilchen starteten mit Khalid El-Amin, dem Rückkehrer Dominik Bahiense de Mello, Alex Ruoff, Dominik Spohr und Raymar Morgan in die Partie. Das Team fand gut in die Partie und konnte durch gutes Ballbewegen die ersten zehn Minuten knapp für sich entscheiden. Insbesondere die Zonenverteidigung machten den EWE Baskets Oldenburg Probleme und so gelang es den Göttingern sich in den zweiten zehn Minuten teilweise bis auf zehn Punkte abzusetzen. Insbesondere über die Big Men der Veilchen lief es sehr gut. Raymar Morgan, Harper Kamp und Jamal Boykin konnten sich in der Zone durchsetzen und trafen auch aus der Halb- und Ferndistanz. Drei Sekunden vor der Halbzeit verkürzte Julius Jenkins, der heute als einer der wenigen Oldenburger in guter Verfassung war, mit seinem Dreier auf den Halbzeitstand von 34:40 für die Veilchen.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Veilchen ihre Führung weiter auszubauen. Die Oldenburger, die in den ersten zwanzig Minuten kaum ins Spiel fanden, wollten es jedoch zum Ende des dritten Viertels noch einmal wissen. Julius Jenkins brachte sein Team knapp zwei Minuten vor dem Ende noch einmal bis auf zwei Punkte heran. Das Team von Johan Roijakkers zeigte hier jedoch ganz klar, dass sie diese Punkte mit nach Göttingen nehmen wollten. Zuerst erzielte Raymar Morgan einen seiner Freiwürfe. Den Rebound des Fehlversuchs schnappte sich Khalid El-Amin, bediente erneut Raymar Morgan, der den Korbleger sicher verwandelte. Da er beim Wurferfolg gefoult wurde, nahm er den Extrafreiwurf dankend an und versenkte ihn. Den nächsten Korberfolg legte der 2,03-US-Amerikaner auf. Harper Kamp, Seite 1 von 2 ebenfalls gefoult worden beim erfolgreichen Wurfversuch, verwandelte ebenfalls den Extra- Freiwurf. Mit 56:63 ging es in die Viertelpause. Hier fand Head Coach Johan Roijakkers wieder einmal die richtigen Worte. Die Veilchen kamen auch in Durchgang Vier wacher und aufmerksamer aus der Viertelpause und marschierten zu einem souveränen Auswärtssieg bei den EWE Baskets Oldenburg. Khalid El-Amin, Alex Ruoff und auch David Godbold ließen den Ball gut laufen, fanden ihre Mitspieler und legten auch selbst wichtige Punkte auf.

Am Ende stand es 69:88. Die Aufmerksamkeit zahlte sich heute insbesondere bei den Balleroberungen aus. Die Veilchen konnten am Ende 15 Steals markieren. Auch bei der Reboundstatistik punkteten die Göttinger. Mit 31 zu 27 Rebounds entschieden die „kleinen“ Veilchen diese Statistik für sich. Die BG Göttingen siegt somit überraschend deutlich bei den TOP FOUR- Gastgebern und sichert sich den sechsten Auswärtssieg in der Beko BBL-Saison 2014/15. Jamal Boykin liefert beim Niedersachsenderby ein komplettes Spiel mit 17 Punkten, 6 Rebounds und 4 Assists ab. Auch Harper Kamp kommt nach der Verletzungspause immer besser ins Spiel. In 21 Minuten Einsatzzeit erzielt er 17 Punkte und sichert fünf zweite Bälle.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Machowski (Head Coach EWE Baskets Oldenburg)

„Glückwunsch an die Göttinger, die hier auch in dieser Höhe verdient gewonnen haben. Es ist ihnen gelungen, meine Mannschaft komplett aus ihrem Offensivrhythmus zu nehmen. Leider haben meine Spieler im letzten Viertel nicht mehr genügend Kampfgeist aufgebracht, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen.“

Johan Roijakkers (Head Coach BG Göttingen)

„Ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden. Großes Kompliment, wir haben heute 40 Minuten lang sehr gut gespielt. Wir haben uns nicht ablenken lassen und unser System durchgespielt. Es war eine außergewöhnliche Leistung.“