Ausstellung zu den „Göttinger Sieben“

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Text von: redaktion

Vom 27. Januar 2008 zeigt das Städtische Museum Göttingen in seinen Räumen am Ritterplan die Ausstellung „Göttinger Sieben. König Ernst August und der Skandal von 1837“.

Bei der Präsentation, in der es um das für die Stadt und die Georg-August-Universität schicksalsträchtige Jahr 1837 geht, handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit dem Historischen Museum Hannover.

Die Sonderausstellung stellt nicht nur die sieben Professoren und ihre Biographien vor. Auch die Vorgeschichte der bemerkenswerten Ereignisse von 1837 wird anschaulich erläutert, die Rezeptionsgeschichte bis heute dargestellt. König Ernst August und seine erste Amtshandlung bilden einen weiteren Schwerpunkt der Schau, die bis zum 13. Januar dieses Jahres bereits in Hannover gezeigt wurde. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die VGH-Stiftung sowie die Sparkassen Hannover und Göttingen haben das Ausstellungsprojekt gefördert, das bis zum 13. April zu sehen ist.

Zum historischen Hintergrund:

Mit dem Regierungsantritt von König Ernst August endete die Personalunion zwischen Hannover und Großbritannien. Während Göttingen das 100-jährige Jubiläum seiner Universität feierte, warfen sieben Professoren dem König Verfassungsbruch vor. Der Monarch antwortete mit Berufsverbot für die sieben Professoren und verwies Christoph Dahlmann, Georg Gottfried Gervinus und Jacob Grimm des Landes.