Ausstellung “Weltmaschine“

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Text von: redaktion

Eine Ausstellung zum Large Hadron Collider LHC, dem weltweit leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger am Forschungszentrum CERN in Genf, zeigt die Göttinger Fakultät für Physik gemeinsam mit dem Göttinger XLAB-Experimentallabor vom 17. bis 28. August 2009.

Unter dem Titel „Weltmaschine“ sind Großfotos vom Bau des LHC sowie Originalteile der Experimente zu sehen. Weitere Exponate erläutern den Besuchern das Forschungsgebiet der Teilchenphysik.

Mehr als 10.000 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker aus 85 Ländern, darunter auch Physiker der Universität Göttingen, haben den 27 Kilometer langen Teilchenbeschleuniger in den vergangenen Jahren entwickelt und gebaut.

Am LHC wird erforscht, was unmittelbar nach dem Urknall geschah und woraus das Universum besteht.

„Eine breite Öffentlichkeit kann sich nun über eine Welt informieren, die den meisten Menschen bislang bedauerlicherweise verborgen geblieben ist“, sagt Arnulf Quadt vom II. Physikalischen Institut der Universität Göttingen, der an den Forschungen am LHC beteiligt ist und die Ausstellung nach Göttingen geholt hat.

Die Ausstellung wird vom 17. bis zum 28. August 2009 im Foyer der Fakultät Physik, Friedrich-Hund-Platz 1, sowie mit weiteren eher spielerischen Elementen im XLAB, Justus-von-Liebig-Weg 8, gezeigt.

Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag 8.30 Uhr bis 19.30 Uhr. Täglich um 11.15 Uhr und um 18.15 Uhr werden in der Fakultät für Physik Führungen angeboten.