Ausstellung „Nachts – Wege in andere Welten“ im Städtischen Museum

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Text von: redaktion

Am 22. Oktober eröffnet die Ausstellung „Nachts – Wege in andere Welten“ im Städtischen Museum in Göttingen. In sechs Räumen wird der Besucher mitgenommen auf eine Reise durch die Nacht. Begleitet wird die Ausstellung durch ein breites Rahmenprogramm.

„Die Nacht, in der das Fürchten wohnt, hat auch die Sterne und den Mond.“ Ähnlich wie Mascha Kaléko hat jeder Mensch verschiedene Assoziationen mit der Nacht. Die Nacht ist dunkel und schwarz, aber auch friedlich und ruhig. Der eine steht erst auf, wenn es dunkel wird. Der andere gruselt sich bei Nacht. Die Nacht fasziniert die Menschen seit jeher. Selbst das künstliche Licht kann das Besondere der Nacht nicht zerstören – nur verändern.

In sechs Räumen wird der Besucher mitgenommen auf eine Reise durch die Nacht. Von Nachtgedichten und Kuscheltieren, Vampiren und Halloween-Kürbissen über Mondgloben und Sternbilder bis zu Nachtarbeit und Nachtvergnügen gilt es, die verschiedenen Facetten der Nacht kennen zu lernen. Die Besucher, besonders die kleineren, werden darüber hinaus eingeladen, in der Ausstellung aktiv zu werden: Sie dürfen sich zum Beispiel in ein großes Bett legen, um dort zu träumen oder ihre liebsten Gute-Nacht-Geschichten zu hören.

Begleitet wird die Ausstellung durch ein breites Rahmenprogramm. Erstmalig in der Geschichte des Museums wird das Theater im OP ein speziell für die Räume der Dauerausstellung konzipiertes Stück aufführen. Es wird Vorträge geben, unterschiedliche Kinder-Themen-Nachmittage sowie öffentliche Führungen.

Hervorgegangen ist die Ausstellung im Jahr 2004 aus einem Projekt des Instituts für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum Hannover. Jetzt wurde die Ausstellung für Göttingen mit neuen, bisher noch nicht gezeigten Objekten erweitert.

Foto: Heraldischer Himmelsglobus aus dem Jahr 1699