Ausstellung Historischer Bücher

Text von: redaktion

Noch bis zum 25. Juli 2009 zeigt das Goethe-Institut Göttingen auf der Galerie in der Kaminhalle des Instituts eine Ausstellung der ältesten Schulbücher Göttingens.

Die Nachhilfeschule Studienkreis, zusammen mit der Stadtbibliothek und dem Goethe-Institut, hatten alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, bei der Suche nach dem ältesten Schulbuch mitzuwirken. Eingereicht werden konnten alle Bücher, die vor 1970 erschienen sind.

Das älteste pädagogische Werk zu finden, war eine wahre Herausforderung für Studienkreis-Leiterin Heiderose Niemeyer. Bei über 120 Einsendungen waren Titel wie „Bilder aus der alten und vaterländischen Geschichte“ oder „Köhlers schädliche Vogelarten“ dabei nichts Ungewöhnliches.

Nach mehrwöchiger Suche ist es gefunden: Das älteste Schulbuch der Stadt Göttingen. Besitzer des historischen Werkes aus dem Jahr 1865 mit dem Titel „Deutsches Lese- Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus“ ist Werner Rinne.

Weitere Fundstücke sind Sigrid Schmaltz mit der „Fibel“ von 1872 und Jürgen von Hof mit dem Buch „Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten“ von 1889.

Auch viele zum Teil in Sütterlinschrift gedruckte Bücher zu den Fachgebieten Deutsch, Fremdsprachen, Musik (Liederbücher), Naturwissenschaften und Geografie und Geschichte sind als Leihgaben aus Göttinger Haushalten in der Ausstellung zu sehen.

Alle Schulbücher sind bis zum 25. Juli 2009 in einer Ausstellung im Goethe-Institut, Fridtjof-Nansen-Haus, Merkelstraße 4, zu sehen.

Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 16.30 Uhr und Freitag 8 Uhr bis 14.30 Uhr.