Auslandsrepräsentanzen eröffnet

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Text von: Redaktion

Die Auslandsrepräsentanzen der Georg-August-Universität in Indien, China und Südkorea – zentrale Instrumente der Internationalisierung und der Netzwerkbildung im Rahmen des Göttinger Zukunftskonzeptes – werden jetzt ihre Arbeit aufnehmen.

Das Auslandsbüro im indischen Pune wird am 4. Oktober unter Teilnahme von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff und dem niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, eröffnet. Der Wissenschaftsminister wird auch die beiden anderen Einrichtungen in chinesischen Nanjing (10. Oktober) und im südkoreanischen Seoul (29. November) eröffnen. Die Veranstaltungen mit Göttinger Delegationen unter der Leitung von Universitäts-Präsident Kurt von Figura (Foto) werden jeweils von einem Workshop-Programm begleitet.

Die Auslandsrepräsentanzen sind wichtige Maßnahmen des im Zukunftskonzept verankerten Projekts „Göttingen International“, das aus Mitteln der Exzellenzinitiative realisiert wird. Damit will die Georgia Augusta ihre Stellung und ihr Renommee im Ausland für die Hochschulentwicklung nutzen und die Internationalisierung des Wissenschaftsstandortes Göttingen insgesamt vorantreiben. Aufgabe der Auslandsrepräsentanzen ist es, auf der Basis strategischer Partnerschaften die Anwerbung herausragender Studierender und Nachwuchsforscher aus Indien, China und Südkorea zu unterstützen, Wissenschaftler aus dem asiatischen Raum für Forschungskooperationen mit Göttinger Kollegen zu gewinnen und zugleich Angehörigen der Georgia Augusta Auslandsaufenthalte an den Partnerhochschulen zu vermitteln. Darüber hinaus sollen langfristig auch Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen gefördert werden. In der Arbeit der Repräsentanzen setzt die Universität auf ihre ausländischen Alumni, die den Göttingen Research Campus präsentieren und den länderübergreifenden Austausch befördern.