Ausgezeichnete Herzforschung

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Text von: redaktion

Lars S. Maier, Kardiologe des Herzzentrums der Universitätsmedizin Göttingen, erhält den Outstanding Achievement Award der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie für seine Arbeit zur Herzmuskelschwäche und zu Herzrhythmusstörungen.

Maier, Leitender Oberarzt der Abteilung Kardiologie und Pneumologie am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen, ist mit dem Outstanding Achievement Award des Council on Basic Cardiovascular Science der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) ausgezeichnet worden.

Maier erhält den Preis für seine Forschungen zu den Ursachen der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) und von Herzrhythmusstörungen.

Er nahm den Outstanding Achievement Award zusammen mit dem zweiten Preisträger, Leon de Windt aus Maastricht, auf der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie in München entgegen.

Beide Preisträger erhielten jeweils 3.000 Euro. „Wir freuen uns sehr mit Prof. Maier über diesen Preis, der sein herausragendes Engagement und sein Können würdigt“, sagt Gerd Hasenfuß, Direktor der Abteilung Kardiologie und Pneumologie und Vorsitzender des Herzzentrums der Universitätsmedizin Göttingen.

Der 40-jährige Maier wurde in Villingen/Schwarzwald geboren. Seit 2009 arbeitet er als Leitender Oberarzt und Heisenberg-Professor in der Abteilung Kardiologie und Pneumologie am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen.

Im Jahr 2010 erhielt er für seine hervorragenden Arbeiten zur Rolle der Calcium/Calmodulin abhängigen Proteinkinase II bei Herzinsuffizienz und deren therapeutischen Beeinflussung den renommierten Arthur-Weber-Preis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK).

Der Outstanding Achievement Award des Council on Basic Cardiovascular Science der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) wird jährlich verliehen.

Der Kongress der ESC ist der weltweit größte und bedeutendste Kongress auf dem Gebiet der Herzerkrankungen.

Ziel der ESC ist es, Herz-Kreislauferkrankungen durch die Förderung der Wissenschaft, Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder und die Erstellung von Leitlinien zu vermindern.