Ausbau des Güterverkehrszentrums gesichert

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Text von: redaktion

Dank eines Förderbescheides des Landes über 3,2 Millionen aus EU-Mitteln zur Unterstützung des Logistikstandortes Göttingen, den Wirtschaftsminister Jörg Bode an Oberbürgermeister Wolfgang Meyer und den Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft der Stadt Göttingen, Klaus Hoffmann, überreichte.

Mit den EU-Mitteln wird die Fläche erschlossen und die Verkehrsanbindung hergestellt. Insgesamt werden hierdurch Investitionen in einer Gesamthöhe von über 8 Millionen Euro ausgelöst, hinzu kommen die betrieblichen Investitionen der sich ansiedelnden Betriebe.

„Das sind Investitionen für ein robustes Wachstum und mehr Beschäftigung in Niedersachsen“, sagte Jörg Bode.

Südniedersachsen, eine der ausgewiesenen Logistikregionen in Deutschland, wird durch diese Investition nachhaltig gestärkt. Außerdem sei Göttingen nicht nur in Südniedersachsen ein bedeutender Logistikstandort, sondern europaweit.

„Göttingen profitiert aufgrund seiner zentralen Lage in Deutschland und seiner optimalen Einbindung in das Schienen- und Straßennetz in erheblichem Umfang von der Entwicklungsdynamik der Logistikbranche.

Insbesondere das Güterverkehrszentrum ist dabei einer der wichtigsten Standortfaktoren in der Region und es kommt an seine Kapazitätsgrenzen.

Von daher fördern wir die dezentrale Erweiterung mit dem Teilabschnitt Siekanger, denn es besteht nach wie vor eine große Nachfrage nach entsprechenden Flächen für Ansiedlungen“, so Bode weiter.

„Der Ausbau des Logistikbereiches wurde schwerpunktmäßig vorangetrieben. Durch Erhalt dieses Förderbescheides ist die Stadt mit ihrer GWG in der Lage, dieses wichtige Projekt zu realisieren. Wir hoffen, auf diesen idealen Flächen in naher Zukunft viele neue Ansiedlungen zu verzeichnen!“ betont Oberbürgermeister Wolfgang Meyer die Signifikanz dieses Förderbescheides.

„Es ist ein guter Tag! Der Wirtschaftsminister unterstreicht den strategischen Ansatz der Wirtschaftsförderung und unterstützt damit maßgeblich die Schaffung wirtschaftsnaher Infrastrukturmaßnahmen der Stadt Göttingen – dies mit einer deutlichen Förderquote“, so Geschäftsführer Klaus Hoffmann.

„Die Stadt und die GWG stehen nunmehr vor einer gewaltigen Realisierungsaufgabe. Daneben ist die GWG gefordert, wirksame Akquiseanstrengungen zu unternehmen.

Von den anerkannten Investitionskosten von 7,7 Millionen Euro erhält die GWG einen Zuschuss aus EFRE-Mitteln in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro, weiterhin wird aus Straßenbaumitteln eine Zuwendung von rund 500.000 Euro erwartet“, ergänzt Hoffmann.

Der erste Spatenstich ist für Oktober 2010 geplant.