Augusta-Regionalgeldsystem beendet

Text von: redaktion

Auf der Mitglieder-Vollversammlung des Augusta Regional e.V. wurde mit knapper Mehrheit für die Beendigung des Augusta-Gutschein-Systems gestimmt. Die Scheine können nur noch bis Ende April zurückgegeben werden

Die 37 zur Vollversammlung erschienenen Mitglieder entschieden sich damit gegen eine direkte Umwandlung in ein Euro-gedecktes Regionalgeld nach dem Vorbild des bekannten „Chiemgauer“.

In der vorausgegangenen Diskussion wurde deutlich, dass die Unternehmer und Vereinsaktiven einem Regionalgeld generell positiv gegenüberstehen. Sie votierten für eine Denkpause, um später mit einem geänderten Modell die Idee neu aufleben zu lassen.

Vorstandsmitglied Freimut Hennies dazu: „Wir alle haben in den letzten drei Jahren sehr viel über Geld, seine Formen und Funktionen gelernt. Die Augusta war Anlass, über Geld und seine Regeln nachzudenken. Ein Erfolg des Projekts sind viele Verbindungen, die durch die Augusta zwischen Unternehmen entstanden sind, und die dauerhaft wirken und die regionale Wirtschaft in Südniedersachsen stärken.“

Bis Ende April sollten Konsumenten ihre evtl. noch im Portemonnaie vorhandenen Scheine beim Verein eintauschen. Ist dies nicht möglich, kann man eine E-Mail an Augusta Regional mit Angabe des genauen Betrags schicken.

Ab dem 1. Mai verfallen nicht gemeldete Scheine ersatzlos.

Die Mitgliederversammlung wählte mit großer Mehrheit als neuen Vorstand Freimut Hennies, Helgard Greve und Klaus Gräff und übertrug ihnen die Aufgabe, den Verein inhaltlich weiter zu entwickeln und eine regionale Lebens- und Wirtschaftsform weiterhin zu fördern und zu entwickeln