Aufwärtstrend beim Einbecker Brauhaus

© Alciro Theodoro da Silva
Text von: redaktion

Auch im 1. Halbjahr 2012 konnte die Einbecker Brauhaus AG das Ergebnis deutlich verbessern: Die Erträge konnten zum Vergleichszeitraum des Vorjahres (01.01. – 30.06.2011) um 12,9 Prozent gesteigert werden.

Nachdem das Einbecker Brauhaus für das vergangene Jahr das beste Betriebsergebnis seit 2005 vermelden konnte bestätigt die äußerst positive Halbjahresbilanz erneut den Erfolg und die Richtigkeit des eingeschlagenen Kurses.

Die Entwicklung des deutschen Bier-Gesamtmarktes ist für die ersten sechs Monate des Jahres – trotz bierkonsumfreundlicher Fußball-Europameisterschaft – vor allem geprägt von schlechter Witterung. Es wurden insgesamt 1,2 Millionen Hektoliter Bier weniger abgesetzt, was einem Rückgang von 2,4 Prozent entspricht.

Der Wettbewerbsdruck hat sich angesichts dieser Lage weiter verschärft. Für Einbecker relevante Wettbewerber agieren mit einem äußerst aggressiven und kalkulatorisch nicht mehr nachvollziehbaren Angebotsverhalten.

Umso erfreulicher ist es, dass sich die Marke Einbecker insbesondere in ihrem Heimatmarkt sehr gut behauptet hat: Die Marktführerschaft konnte in Nielsen 1 mit großem Abstand zu den anderen Marktteilnehmern bei knapp 45 Prozent im Segment Bock / Doppelbock gehalten werden.

Auch im Pilsbereich ist es Einbecker Brauherren Pils gelungen, seinen Marktanteil erfolgreich zu verteidigen. Eine besonders positive Absatzentwicklung ist auch bei Kasseler Jubiläumspils mit plus 8,2 Prozent zu verzeichnen.

Im 3. Quartal beginnt die Einführung für ein neues, viel versprechendes Produkt: Einbecker Weihnachtsbier steht am Start und wird sich im 2. Halbjahr positiv auf die Gesamtabsatz-Situation auswirken.

Die gute Entwicklung bei der Ertragslage beruht im Wesentlichen auf den im 2. Halbjahr 2011 umgesetzten Kapitalmaßnahmen und den Auswirkungen der außerplanmäßigen Abschreibungen.

Der Überschuss im ersten Halbjahr konnte dadurch von 527.000 Euro im 1. Halbjahr 2011 auf jetzt 595.000 Euro um 12,9 Prozent gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote liegt zum 30.06.2012 bei 34,1 Prozent. Durch das gute erste Halbjahr 2012 hat sie sich im Vergleich zum 31.12.2011 mit 31,9 Prozent noch einmal verbessert.

Der Vorstand hält an der positiven Ergebnisprognose bis zum Jahresende 2012 fest.