Aufwärtstrend bei Sartorius

© Sartorius AG
Text von: redaktion

Sartorius hat am 26. Juli seine Ergebnisse nach sechsmonatiger Geschäftstätigkeit in 2010 veröffentlicht. Sowohl die Sparte Biotechnologie als auch die Sparte Mechatronik verzeichneten einen deutlichen Anstieg bei Auftragseingang und Umsatz. Dabei konnten beide Sparten in allen Regionen ihr Geschäft ausweiten.

Die Biotechnologie-Sparte, die unter dem Namen Sartorius Stedim Biotech firmiert, konnte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2010 bei Umsatz und Gewinn weiter wachsen.

Insbesondere die Region Asien/Pazifik, aber auch die Region Nordamerika trugen zum Wachstum der Sparte bei, während die Entwicklung in Europa erwartungsgemäß aufgrund des Entfalls des Sondergeschäfts mit Produzenten von H1N1-Grippeimpfstoffen etwas verhaltener ausfiel.

„Wir sind in der Sparte Biotechnologie mit unserem innovativen Produktportfolio hervorragend aufgestellt. Eine hohe Nachfrage ist momentan insbesondere in Asien zu verzeichnen, wo derzeit viele biopharmazeutische Unternehmen in größere Produktionsanlagen investieren, bei denen unsere Technologien sehr gefragt sind“, erklärte der Sartorius Vorstandsvorsitzende Joachim Kreuzburg.

Die Sparte Mechatronik steigerte ihren Auftragseingang um 11,8 Prozent deutlich gegenüber dem Wert des Vorjahrs in Höhe von 102,9 Mio. Euro.

Vor allem die Nachfrage nach Laborprodukten entwickelte sich weiterhin sehr gut, aber auch die Bestellungen von Produkten der industriellen Wäge- und Kontrolltechnik legten im Vergleich zum Vorjahr wieder zu. Mit einem positivem Ergebnisbeitrag bestätigt sich die Trendwende.

„Es ist erfreulich, dass nach der sehr unterschiedlichen Geschäftsentwicklung im letzten Jahr nun beide Konzernsparten eine positive Entwicklung verzeichnen und zur kräftigen Steigerung des Konzerngewinns beitragen konnten. Auf Basis der Ergebnisse des ersten Halbjahres und des Auftragsbestandes sehen wir uns auf gutem Weg, unsere Ziele für 2010 zu erreichen“, kommentierte Kreuzburg.

Ausblick

Für die Sparte Biotechnologie geht die Geschäftsleitung im laufenden Geschäftsjahr von einem währungsbereinigten Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich und einem leichten Anstieg der operativen EBITA-Marge aus.

Für die Mechatronik-Sparte wird ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich und eine operative EBITA-Marge von rund 5 Prozent erwartet.

Für den Konzern insgesamt rechnet die Unternehmensleitung für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzanstieg von etwas über 5 Prozent und einem Anstieg der operativen EBITA-Marge um ein bis zwei Prozentpunkte sowie einem deutlich positiven operativen Cashflow.