Aufruf für den Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2013

Text von: redaktion

Gemeinsam mit der TU Clausthal und dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut organisiert PhotonicNet, das niedersächsische Kompetenznetz für Optische Technologien, Ausschreibung und Verleihung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises. Ab sofort können sich Wissenschaftler und Entwickler bewerben.

Gefördert werden Ergebnisse der Forschung, die ein hohes Innovationspotenzial für technische und naturwissenschaftliche Entwicklungen sowie eine deutliche Perspektive für die Umsetzung in neue Produkte und Verfahren erkennen lassen.

Der diesjährige Schwerpunkt des Kaiser-Friedrich-Forschungspreis liegt in der Anwendung von photonischen Technologien im Umfeld von Energieerzeugung, Energiespeicherung, Energietransport und Energieoptimierung:

Das wohl bekannteste Einsatzgebiet der Photonik im Umfeld der Energieerzeugung ist die Solarzelle. Hier sind neben neuen Materialien auch Anwendungen der Photonik bei der Herstellung und Systeme zum Überwachen der Anlagen gefragt.

Für die Überwachung von Energiespeicherung und den Energietransport bieten sich optische Sensoren besonders an, da sie eine sehr gute Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) aufweisen.

Der Bereich der Energieoptimierung reicht von stromsparenden Beleuchtungskonzepten, Anwendung zur energieoptimierten Produktion bis hin zur Herstellung von Leichtbaukomponenten.

Der Wettbewerb ist offen für sämtliche Technologiebereiche aus Wissenschaft und Wirtschaft, die eine Arbeit im Rahmen des aktuellen Ausschreibungsthemas photonics4energy einreichen können.

Die Ergebnisse der eingereichten Arbeit sollten nicht älter als ein Jahr sein. Bewerbungsschluss ist der 16. April 2013.

Der Preis für innovative, richtungsweisende Entwicklungen in den Optischen Technologien ist mit 15.000 Euro dotiert und wird am 28. Mai 2013 verliehen.

Der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis wird alle zwei Jahre von Jochen Stöbich, Geschäftsführer der Stöbich Brandschutz GmbH in Goslar, an Einzelpersonen oder Teams aus Forschung und Entwicklung verliehen. Am 28. Mai 2013 wird die Entscheidung der 7-köpfigen Jury aus namhaften Experten der Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen des InnovationsForum Photonik in Goslar bekannt gegeben.