Astrid Pundt erhält Heisenberg-Stipendium der DFG

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Text von: redaktion

Die Arbeit der Physikerin von der Uni Göttingen wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für zunächst vier Jahre mit rund 170.000 Euro gefördert. Pundt forscht mit ihrer Arbeitsgruppe auf dem Gebiet der nanoskaligen Metall-Wasserstoff-Systeme, die für die Energiespeicherung eine Rolle spielen.

Ein Nanometer ist ein millionstel Millimeter. Die Forscher arbeiten also im ultrakleinsten Bereich der Atome und Moleküle. Sie untersuchen dabei Metall-Wasserstoff-Systeme, die gezielt zur Energiespeicherung eingesetzt werden können, wie zum Beispiel in Akku-Batterien.

In diesem Zusammenhang erforschen die Wissenschaftler, welchen Einfluss die Nanostruktur dieser Systeme auf deren Energiespeicherverhalten hat. „Wir möchten dazu beitragen, zukünftige Speichermaterialien zu optimieren und sie durch eine Veränderung der Nanostruktur zu verbessern“, erläutert Astrid Pundt.

Ein weiteres Arbeitsgebiet sind Schäden, die durch Ansammlungen von Wasserstoff verursacht werden. Die Vermeidung solcher Schäden ist wichtig für die Nutzung von Wasserstoffgas in Hochdrucktanks, wie sie beispielsweise in Autos eingesetzt werden können.

Bei der Erforschung dieser Fragestellung arbeiten die Wissenschaftler eng mit einer Reihe deutscher Firmen zusammen. „Das Institut für Materialphysik der Universität Göttingen ist mit seiner Ausstattung für meine Forschung hervorragend geeignet. Es verfügt über eine einzigartige Vielfalt an charakterisierenden Methoden für Metall-Wasserstoff-Nanomaterialien, wie sie sonst kaum zu finden ist“, so die Physikerin.