Antwort auf Zukunftsfragen durch Forschung am Standort Einbeck

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Text von: redaktion

Gestern Abend konnte der Vorstandssprecher der KWS SAAT AG, Philip von dem Bussche (Foto), etwa 200 interessierte Zuhörer in Stöckheim zu einem Informationsgespräch der KWS zu den geplanten Freilandversuchen der H7 Zuckerrübe begrüßen.

Die große Zahl der Besucher zeige ihm, dass die Bevölkerung aus erster Hand informiert werden möchte. Er verwies auf die Grundsätze der KWS nach Verantwortlichkeit und Transparenz bei jedem Vorhaben und betonte: „Ich persönlich stehe in der Tradition der Grundsätze und Werte des Familienunternehmens KWS.“

Anschließend erläuterte von dem Bussche gemeinsam mit Josef Kraus, Projektleiter der Versuche, die Rahmenbedingungen, die Grundsätze und die Ziele der Pflanzenzüchtung bei KWS. 15 Prozent des Umsatzes bei KWS gehen seit vielen Jahren in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit. In diesem Bereich sind etwa 1000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt. Die überwiegende Forschungsarbeit wird aber am Standort Einbeck für die 70 Länder, in denen KWS Forschungs- und Vertriebsaktivitäten hat, geleistet.

Zuckerrübe H7 ist gegen das Herbizid Roundup tolerant. Ihr Anbau führt zu einem verringerten Herbizid-Einsatz und damit zu ökologischen und ökonomischen Vorteilen für den Landwirt und die Umwelt. Seit 1995 liegen umfangreiche Forschungs- und Anbauerfahrungen mit dieser Zuckerrübe vor. Die geplanten Freilandversuche in Wetze und Northeim sollen Daten zum Anbau der Rübe unter europäischen Boden- und Klimaverhältnissen liefern und werden auf einer Fläche von 1000 bzw. 5000 m² durchgeführt.

Die anschließende Fragerunde wurde durch Ruth Hammerbacher, der früheren Moderatorin des Kuratoriums Pflanzenzüchtung der KWS, geleitet. In der überwiegend sehr sachlich geführten Diskussion kamen vor allem die kritischen Stimmen, aber auch Landwirte, die die Vorteile dieser Zuckerrübe für die heimische Landwirtschaft sahen, zu Wort. Alle Fragen und die dazu gegebenen Antworten wurden dokumentiert und sind ab der kommenden Woche zusammen mit ergänzenden Informationen auf der Homepage der KWS zu finden.