Ambient-Assisted-Living

Text von: redaktion

Die Abteilung Medizinische Informatik der Universitätsmedizin Göttingen präsentiert ihre Arbeiten zu “Ambient-Assisted-Living“-Systemen (Gestaltung altersgerechter Lebenswelten durch intelligente Systeme für die Wohnung) in Hannover auf der CeBIT 2010.

„Ambient Assisted Living“ umfasst elektronische Systeme, Produkte und Dienstleistungen, um ältere Menschen in deren Alltag zu unterstützen.

Hierbei werden neue Technologien und das soziale Umfeld miteinander verbunden, um die Lebensqualität für Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten zu erhöhen.

Der demographische Wandel in der Gesellschaft stellt auch die Informatiker vor neue Herausforderungen.

Viele ältere Menschen haben den Wunsch, lange in ihrer gewohnten Umgebung zu leben und selbstständig ihren Alltag zu bewältigen.

Dort setzen „Ambient-Assisted-Living“(AAL)-Systeme an. Mit ihrer Hilfe können Lebensqualität und Komfort direkt zu Hause gesteigert werden, gleichzeitig können dadurch die Kosten im Gesundheitswesen gesenkt werden.

Die Technologien sind auf den Menschen ausgerichtet und integrieren sich unaufdringlich in dessen Lebensumfeld.

Ein Beispiel für die Anwendung von AAL-Systemen ist die Raumüberwachung, um Stürze in der Wohnung anzuzeigen, oder einen versehentlich angelassenen Herd abzuschalten, wenn die Wohnung verlassen wird.

Bei der Entwicklung dieser Technologien müssen ethische Aspekte und gesundheitspolitische Vorschriften beachtet werden.

Die Medizininformatiker Murat Gök und Gunnar Nußbeck zeigen ihre Ergebnisse auf dem Gemeinschaftsstand „Innovationsland Niedersachsen“ in Halle 9, Stand B22.