Alexanderpreis wird posthum an Wilhelm Gerhardy vergeben

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Text von: Redaktion

Die Jury der Alexanderstiftung vergibt den Alexanderpreis 2022 an den kürzlich verstorbenen Wilhelm Gerhardy.

Pandemiebedingt wurde die Preisverleihung der Alexanderstiftung erneut in den Sommer verschoben. Und auch die Jurysitzung fand erst kürzlich statt: am 2. April 2022 trafen sich die Jurymitglieder, um die Preisträgerinnen und Preisträger für den Alexanderpreis 2022 zu ermitteln.

Es gab eindeutige Ergebnisse für die drei ersten Preise. Sie werden während der Preisverleihung am 3. Juli 2022 bekanntgegeben. Aus gegebenem Anlass gibt es eine Ausnahme: einer der ersten drei Preise geht posthum an den früheren Bürgermeister Göttingens Wilhelm Gerhardy. Er hatte sich mit seinem Beitrag im Göttinger Jahrbuch zum 50jährigen Jubiläum des Europäischen Brotmuseums für den Preis beworben. Am 10. April ist Gerhardy verstorben. Über die geplante Auszeichnung konnte er nicht mehr informiert werden.

Der gelernte Bäckermeister hat mit seinem Abriss der Geschichte des Europäischen Brotmusums in besonderer Weise den Vorgaben des Journalisten und Gründers der Stiftung Wolfgang Alexander entsprochen: das Thema passt genau zum Thema der Stiftung, nämlich die Vergangenheit der Stadt Göttingen und ihres Umfeldes. Der Text ist gut verständlich und überzeugte die Jury.

Das Preisgeld wird dem Brotmuseum in Ebergötzen zur Verfügung gestellt. Die weiteren Preisträger werden während der Preisverleihung im Sommer bekanntgegeben.

Die Alexanderstiftung vergibt jährlich den Alexanderpreis und würdigt damit journalistische Arbeiten, die sich mit der „Vergangenheit der Stadt Göttingen und ihres Umfeldes“ beschäftigen. Aus den eingereichten Beiträgen ermittelt eine Jury die Preisträger, die jeweils im Frühjahr mit dem Alexanderpreis ausgezeichnet werden.