Alexanderpreis 2020

Text von: redaktion

Im Dezember hat die Jury der Alexanderstiftung getagt. Somit stehen die Preisträgerinnen und Preisträger fest, die am 15. Februar bei einer Feierstunde im Deutschen Theater den Alexanderpreis erhalten werden.

Ausgezeichnet werden seit 1990 jährlich Journalistinnen und Journalisten für Texte, die sich mit der ‚Vergangenheit der Stadt Göttingen und ihres Umfeldes‘ beschäftigen.

Die Stiftung zeichnet in diesem Jahr drei Preise aus. Preisträgerinnen und Preisträger sind Thomas Kopietz, Nicola Kulp und Josef Saller. Wer von ihnen den 1., den 2. und den 3. Preis erhält, wird erst am Tag der Preisverleihung bekanntgegeben.

„Im diesjährigen Wettbewerb hatten wir eine besondere Themenvielfalt, aber auch zahlreiche qualitativ herausragende Texte zu beurteilen“, betonte der Kuratoriumsvorsitzende Jens Wortmann. „Zudem gab es Bewerbungen auch von überregionalen Medien“, ergänzte Wortmann.

Thomas Kopietz erhält den Alexanderpreis für seinen Text ‚Das Schweigen der Boat People‘, erschienen am 8. Dezember 2018 in der HNA-Sonntagszeit.

Nicola Kulp für ‚Von Schaffen, Sekt und Seifenkistenrennen – der Göttinger Kehr‘, erschienen in der Ausgabe 11/2019 vom Teilstatt-Magazin, Ausgabe Ostviertel.

Josef Saller wird für den Text ‚Das Traumhaus‘ (Iduna-Zentrum) ausgezeichnet, erschienen am 9. Mai 2019 im Stern.

Alle drei Texte erfüllen in besonderer Weise die Vorgaben, die der Journalist Wolfgang Alexander für die nach ihm benannte Stiftung verfügt hat: „Die Arbeit soll betont journalistisch sein, das heißt wahrheitsgetreu, aktuell, dadurch, dass fast vergessene und bisher übersehene Themen aufgegriffen werden, dass sie allgemeinverständlich geschrieben sind und in der Länge nach Möglichkeit eine Zeitungsseite nicht überschreiten.“

Die Preisverleihung findet am Samstag, den 15. Februar um 11 Uhr im Keller des Deutschen Theaters statt.