Alexanderpreis 2019

©Alciro Theodoro da Silva
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Die Jury der Alexanderstiftung hat getagt und über die journalistischen Texte entschieden, die am 16. Februar 2019 im Deutschen Theater mit dem Alexanderpreis ausgezeichnet werden. Am Ende standen vier Beiträge: Vorjahressiegerin Anja Danisewitsch wird für ihren Beitrag 'Ora et labora – Laborarzt Helmut Wagner', erschienen im faktor-Magazin ausgezeichnet, Hendrik Kalvelage für seinen Text 'Dreimal belagert – zweimal erobert. Göttingen im 30-jährigen Krieg', erschienen im Extra-TiP Göttingen; Thomas Kopietz: 70 Jahre Filmstadt Göttingen 'Hollywood an der Leine', erschienen in der HNA-Sonntagszeit wowie Stefan Liebig für 'Samen für die Welt – 175-jähriges Jubiläum Benary', erschienen im faktor-Magazin.

„Alle vier Texte bestechen nicht nur wegen ihrer Themenstellung, sondern auch durch ihre journalistische und stilistische Qualität“, erläutert der Vorsitzende des Kuratoriums Jens Wortmann.

Es galt, aus 24 eingereichten und vorgeschlagenen Texte die auszuwählen, auf die die Kriterien am ehesten zutreffen, die der Stifter Wolfgang Alexander selbst verfügt hatte: „Zweck der Stiftung ist die Erforschung der Vergangenheit der Stadt Göttingen und ihres Umfeldes. Diese Aufgabe soll durch eine jährliche Preisverleihung für journalistische Arbeiten gefördert werden. Die Arbeiten sollen betont journalistisch sein, d.h. wahrheitsgetreu und aktuell. Sie sollen fast vergessene oder bisher übersehene Themen aufgreifen, allgemeinverständlich geschrieben sein und in der Länge nach Möglichkeit eine Zeitungsseite nicht überschreiten. Ausnahmen sind möglich.“

Die Reihenfolge der Platzierungen wird am 16. Februar 2019 um 11 Uhr in der Feierstunde im Deutschen Theater bekanntgegeben. Die Preisverleihung ist öffentlich, um Anmeldung wird gebeten unter preisverleihung@alexanderstiftung.de.

Im Kuratorium der Alexanderstiftung gibt es einen Wechsel: zum 31. Dezember scheidet André Schüller aus. Das ehemalige Vorstandsmitglied der Sparkasse Göttingen ist nach Osnabrück gewechselt. Neu im Kuratorium ist Detlef Johannson, früherer Pressesprecher der Stadt Göttingen. Als gelernter Journalist hatte er noch mit Wolfgang Alexander beim Göttinger Tageblatt zusammen gearbeitet.