Alexanderpreis 2014 geht an faktor-Beitrag

© Entscheider Medien GmbH
Text von:

“Eine Frage des Glücks“ der Journalistin Heidi Niemann wurde mit dem zweite Platz geehrt.

Die Göttinger Alexanderstiftung vergibt jährlich den Alexanderpreis und würdigt damit journalistische Arbeiten, die sich mit der „Vergangenheit der Stadt Göttingen und ihres Umfeldes“ beschäftigen. Der Name des Preises und der Stiftung geht auf den Journalisten Wolfgang Alexander zurück, der kurz vor seinem Tod im Jahr 1988 mit seinem Vermögen die Stiftung verfügt hat.

Seit dem Jahr 1990 werden jährlich mehrere Journalistinnen und Journalisten mit dem Alexanderpreis ausgezeichnet.

Die Verleihung am Samstag, den 8. Februar 2014 um 11 Uhr im DT Keller des Deutschen Theaters ist somit die 25. Preisverleihung. Insgesamt wurden bislang über einhundert Preise verliehen, die Stiftung hat über 200.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet.

Die Jury der Alexanderstiftung hat getagt und sich für die Preisträger 2014 entschieden.

Der erste Preis geht an den mehrfachen Preisträger Jörn Barke (Göttinger Tageblatt). Er wird für seinen Beitrag über die Groner Landstraße 9 ausgezeichnet.

Der zweite Preis geht an Michael Schäfer, der ebenfalls schon einige Male ausgezeichnet worden ist. Er wird für die Serie „Merkelstraße 3“ ausgezeichnet, die im Göttinger Tageblatt erschienen ist.

Ebenfalls mit einem zweiten Preis wird die Göttinger Journalistin Heidi Niemann ausgezeichnet. Sie veröffentlichte im Magazin „faktor“ den Artikel „Eine Frage des Glücks„.

Alle drei Artikel erfüllen die Wettbewerbskriterien, die Wolfgang Alexander noch selber festgelegt hatte: „Die Arbeiten sollen betont journalistisch sein, d. h. wahrheitsgetreu und aktuell. Sie sollen fast vergessene oder bisher übersehene Themen aufgreifen, allgemeinverständlich geschrieben sein“.

Bei der Bewertung der auszuzeichnenden Artikel hat aber nicht nur die Auswahl des Themas eine Rolle gespielt, sondern auch deren sprachliche und inhaltliche Umsetzung. Außerdem wird ein Sonderpreis vergeben: Friedrich -W. Klemme hat im Selbstverlag das Buch „Wie es früher in Göttingen war“ verlegt.

Die Kapitel mit seinen Erinnerungen sind zwar keine journalistischen Arbeiten, hätten aber mit großer Sicherheit Wolfgang Alexander gefallen und einen Platz in seinen „Göttinger Monatsblättern“ gefunden. Deshalb wird der Autor für seine Publikation mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.